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Wie die Handball-Bundesliga e.V. am heutigen Nachmittag bekannt gab, wird die HSG Krefeld keine Lizenz zur Teilnahme in der 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2020/21 erhalten. Als alleinige Begründung im Ablehnungsbescheid wurde die zu späte Einreichung der Lizenzunterlagen (nach dem Stichtag 1. März) angeführt.

Die HSG Krefeld hat bereits sehr früh im Verlauf der aktuellen Saison 2019/2020 mit der Analyse und dem Ausblick auf die neue Spielzeit begonnen. Die Kaderplanungen wurden realistisch für die 3. Bundesliga angeschoben, da der Tabellenstand keine anderen aussichtsreichen Planungen zuließ. Aus diesem Grunde verzichtete die HSG Krefeld auf die Erstellung und Einreichung der Lizenzunterlagen zum 1. März 2020. Auch, um aus wirtschaftlicher Sicht, nicht unnötige Kosten zu produzieren.

Nur knapp zwei Woche später entwickelte sich eine komplett neue Situation mit den unvorhersehbaren Auswirkungen der „Corona-Pandemie“, welche für den Verein HSG Krefeld als auch die gesamte Sportwelt bis hoch zum IOC zu einer Neuaufstellung mit ungewissem Ausgang geführt hat. Der Ligenbetrieb der Handball-Bundesliga wurde wie bekannt unterbrochen und bis aktuell ist eine gesicherte Fortführung nicht planbar. Um hier möglichen Szenarien im Zusammenhang mit einem Saisonabbruch entgegenzuwirken wurden kurzerhand die Lizensierungsunterlagen gefertigt und bei der Handball Bundesliga e.V. (HBL) am 18.03.2020 eingereicht. Dieser Schritt der HSG Krefeld diente dazu, der HBL zu signalisieren, dass die Bereitschaft zur Teilnahme an der 2. Handball-Bundesliga-Saison 2020/2021 gegeben ist, falls in einem möglichen Szenario (z.B. Abbruch oder Annullierung der Saison) keine sportlichen Absteiger vorhanden sind.

„Zum Termin am 1. März war unsere sportliche Situation in der Liga aussichtslos. Mit einer sportlichen Qualifikation für die kommende Spielzeit in der 2. HBL war zu diesem Zeitpunkt nicht zu rechnen. Darum haben wir in enger Abstimmung aller Verantwortlichen entschieden, dass es keinen Sinn ergibt, Lizenzunterlagen, die auch nicht unbedeutende Kosten bei der Erstellung verursachen, einzureichen. Dies habe ich der HBL am 28. Februar schriftlich mitgeteilt und gesagt, dass wir einen neuen Anlauf in der 3. Liga nehmen, um zukünftig wieder zurückzukehren“, sagt Geschäftsführer André Schicks.

Durch die Covid-19-Krise und die damit verbundene Aussetzung des Spielbetriebes, ergab sich jedoch eine vollkommen neue Situation. „Eigentlich wollten wir die letzten Spiele in der Zweitklassigkeit genießen und auch noch einmal die Partien gegen große Gegner wie TuSEM Essen oder VfL Gummersbach mitnehmen. Durch die Pandemie aber fielen bisher nicht nur diese weg, es ergab sich auch eine vollkommen neue Situation hinsichtlich der Ligenzugehörigkeit in der Zukunft, denn die Qualifikationskriterien zu den jeweiligen Ligen könnten nun komplett andere sein. Entsprechend habe ich mit der Liga Kontakt aufgenommen und die Unterlagen am 18.3. nachgereicht. Leider vermisse ich nun genau hier das nötige Feingefühl innerhalb der Situation und würde es als nicht fair betrachten nach nur 13 Heimspielen in der 2. Liga aus der 2. HBL ausgegrenzt zu werden“, fährt er fort.

Dennoch akzeptieren die Eagles diese Entscheidung und planen nun zunächst weiter an einer erfolgreichen neuen Spielzeit 2020/21 in der 3. Bundesliga West, bedauern aber an dieser Stelle das mangelnde Fingerspitzengefühl von Seiten der HBL-Verantwortlichen in diese für unser (Sport)-Land nie dagewesenen Situation.

Die Corona-Krise macht auch vor der HSG Krefeld in der 2. Handball-Bundesliga nicht halt. Seit gut zwei Wochen kann das Team weder spielen, noch trainieren und ein Ende dieser erzwungenen Pause ist derzeit nicht absehbar - genauso wie die genauen wirtschaftlichen Ausmaße. Da die fehlenden Spiele und viele andere Faktoren auch einen Verlust bei den Einnahmen bedeuten, erklärte sich nun das Team solidarisch und verzichtet auf einen Teil seines Gehaltes. „Wir hatten ein virtuelles Teammeeting, in dem ich der Mannschaft die Situation dargelegt habe. Die Spieler haben sich dabei sofort solidarisch gezeigt und großes Verständnis für die Situation aufgebracht. Wir sind sehr schnell und sauber zu einer Einigung gekommen. Ich danke unserer Mannschaft sehr dafür, dass sie in dieser schwierigen Situation Einschnitte hinnimmt und sich solidarisch zeigt. Das ist, wie ähnliche Gespräche in anderen Vereinen und Sportarten zeigen, nicht selbstverständlich“, sagt Geschäftsführer André Schicks.

Die nun getroffene Regelung sieht vor, dass die Spieler für die Zeit, in der sie weder als Team trainieren, noch vor Publikum spielen können, auf einen Teil ihrer Bezüge verzichten. Über die genaue Höhe der Vereinbarung vereinbarten die Parteien Stillschweigen, haben aber auch innerhalb der Regelung das Solidarprinzip im Auge so dass jedem sein auskommen zugesichert ist. Bei der Regelung handelt es sich um eine Vereinbarung, die im Wesentlichen mit einer Kurzarbeiterregelung vergleichbar ist, allerdings gibt es hierzu notwendige Modifikationen um den sozialen Aspekt zu berücksichtigen.

Für die Eagles-Spieler war es von Beginn an keine Frage, ihren Beitrag zu leisten, damit die HSG Krefeld möglichst unbeschadet aus der sehr schwierigen aktuellen Situation hervorgeht. „Wir sind alles gute und aufrichtige Jungs, die jeden Tag unter dem selben Banner zusammenhalten und arbeiten. Natürlich werden auch wir unseren Beitrag dazu leisten. Das ist für uns alle eine Selbstverständlichkeit! Persönlich hätte ich mir nach sieben Jahre ein schöneres sportliches Ende gewünscht. Es ist eine schwierige Zeit für alle und da ist Solidarität und Courage enorm wichtig. Bleibt alle gesund oder werdet wieder gesund“, sagt Eagles Kapitän Tim Gentges.

Ob, und wenn ja wann die Saison noch zu Ende gespielt wird, ist derzeit nicht seriös abschätzbar.

Der Kader der HSG Krefeld für die kommende Spielzeit nähert sich immer mehr der Vollendung. In Marijan Basic verpflichten die Eagles nun eine weitere Säule für die kommende Spielzeit. Der am 6. August 1986 in Split (Jugoslawien, heute Kroatien) geborene 33-Jährige kommt von Ligakonkurrent TuS Ferndorf an den Glockenspitz. Für die Siegerländer ist der Rückraum-Mittelspieler aktuell viertbester Vorlagengeber und ist bekannt für besondere, spektakuläre Aktionen. Der 1,88 Meter große 95-Kilo-Neuzugang soll mit seiner Erfahrung das junge Team lenken und gleichzeitig als Spielmacher eine wichtige Rolle einnehmen. Basic, der in Deutschland bereits für Ferndorf, Bayer Dormagen, den Neusser HV und den SHV Strahlsund in der zweiten und dritten Liga spielte und zuvor in seiner Heimat aktiv war, soll gemeinsam mit dem jungen und talentierten Carlos Marquis die Spielmacherposition bekleiden. Dabei will und wird er ohne Frage nicht nur für diesen ein Mentor sein.

„Marijan ist schon seit vielen Jahren in Deutschland und hat eine sehr interessante Vita und wird sich schnell ins Team integrieren. Wir haben analysiert, dass die Spielgestalterrolle in der laufenden Saison einer unserer Schwachpunkte war und ist und Marijan ist ein klassischer Spielgestalter, der das Spiel wirklich versteht und seine Mitspieler einzusetzen weiß. Er analysiert gegnerische Schwächen sehr gut und wir sehen in ihm den Kopf unseres Angriffsspiels, der viel Verantwortung übernehmen und den jungen Spielern viel beibringen soll und will“, sagt Eagles-Sportleiter Stefan Nippes.

Der in Dormagen lebende Maschinenbauingenieur, der in Leverkusen arbeitet und mit Neuss und Ferndorf bereits zweimal in die Zweite Liga aufgestiegen ist, freut sich auf die neue Aufgabe. „In Ferndorf zu spielen war ob der Entfernung sehr aufwendig und ich habe viel Zeit auf der Autobahn verbracht. Das ging so nicht mehr. Zugleich war ich aber nicht bereit, den Handball aufzugeben und habe darum einen guten Verein in der Nähe gesucht. Den habe ich in Krefeld gefunden. Der Verein hat Ambitionen und ich will helfen, die vielen talentierten Jungs zu fördern und sie von meiner Erfahrung partizipieren lassen“, sagt der erfahrene Kroate, der noch einen Satz nachschiebt, der jedem Fan gefallen dürfte: „Ich will jedes Spiel gewinnen. An jedem Tag. Darum ist mein Ziel immer Platz eins, egal, in welcher Liga ich spiele“, sagt er. Auch wenn die Erreichung dieses Ziels sicher eine große Herausforderung sein dürfte: Die Fans in Krefeld dürfen sich fraglos auf ihren ambitionierten Neuzugang freuen.

Aktueller Kader – Name (Position):

Mike Schulz (RA); KC Brüren (RR); Sven Eberlein (RL); Paul Skorupa (KM); Paul Dreyer (Tor); Niklas Ingenpass (KM); Carlos Marquis (RM); Mathis Stecken (Tor); Moritz Barwitzki (LA); Nick Braun (LA); Matija Mircic (RL); Marijan Basic (RM)

Nächster Neuzugang bei der HSG Krefeld. Matija Mircic kommt vom TSV Bayer Dormagen an den Glockenspitz. Der am 17.04.2000 in Nova Bila (Bosnien) geborene Rückraumspieler bringt mit seinen 1,97 Metern Körpergröße und 107 Kilogramm Gewicht einen wuchtigen Körper mit. Erst in rund einem Monat wird der Deutsch-Kroate, der in Deutschland aufwuchs, 20 Jahre jung und passt damit perfekt in das Konzept eines jungen, talentierten Teams mit großem Entwicklungspotential. Gemeinsam mit dem ebenfalls aus Dormagen nach Krefeld wechselnden Nick Braun gewann er in der Jugend die Westdeutsche Meisterschaft. In der Folge gelang beiden Talenten der Sprung in den Zweitligakader Dormagens. Nun werden sie ebenfalls zusammen den Schritt an den Glockenspitz gehen. 

„Matija ist auch ein Spieler, den ich schon länger auf dem Radar habe und der nicht nur gut ausgebildet ist, sondern für sein Alter auch eine starke körperliche Präsenz hat. Er hat große Stärken im Innenblock und erkennt hier Situationen durch natürliches Talent sehr gut. Offensiv hat er eine hohe Spielintelligenz und ist technisch gut ausgebildet. Er soll bei uns vor allem, aber nicht nur, in der Abwehr eine wichtige Rolle einnehmen“, beschreibt Sportleiter Stefan Nippes den jungen Mann, der vor seiner Zeit bei Bayer Dormagen bei der HSG Rösrath-Forsbach spielte.

Mircic, der neben seiner handballerischen Betätigung Volkswirtschaftslehre in Düsseldorf studiert, geht seine Zeit in Krefeld durchaus ambitioniert an. „Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung. Nach fünf Jahren in Dormagen wird es Zeit für einen Neuanfang. Es wird eine spannende Aufgabe mit so einem jungen Team. Allerdings möchte ich trotzdem oben in der Tabelle mitspielen“, sagt der junge Rechtshänder selbstbewusst.

Die Verantwortlichen in Krefeld jedenfalls freuen sich über seine Verpflichtung und erwarten sich einiges von dem bereits sechsten Neuzugang für die kommende Spielzeit 2020/21.

Aktueller Kader – Name (Position):

Mike Schulz (RA); KC Brüren (RR); Sven Eberlein (RL); Paul Skorupa (KM); Paul Dreyer (Tor); Niklas Ingenpass (KM); Carlos Marquis (RM); Mathis Stecken (Tor); Moritz Barwitzki (LA); Nick Braun (LA); Matija Mircic (RL)

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2019/2020:

Fr. 20.03.2019 20:00 Uhr

HSG Krefeld vs. VfL Gummersbach
Glockenspitzhalle

[TICKETS]

Derzeit ist das Online-Ticketing (VvK.) ausgesetzt um die weitere Entwicklung im Corona-Virus Fall abzuwarten.

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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