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In einem am Ende dramatischen und einmal mehr packenden Spiel gegen den EHV Aue unterlag die HSG Krefeld am heutigen Samstagabend knapp mit 29:30 (12:17). Dabei hatte es lange Zeit nicht nach einem derart engen Ausgang ausgesehen, denn wie schon im Heimspiel gegen die Rimpar Wölfe gerieten die Eagles früh hoch in Rückstand. Gleich nach wenigen Minuten lag das Team mit drei Toren zurück. Es kam zwar zur 20. Minute auf zwei Tore heran, leistete sich dann aber zu viele schlecht vorbereitete Abschlüsse und einige einfache Fehler und so zog der Gast immer weiter davon. Zur Halbzeit stand es 17:12 für den Gast aus Ostdeutschland.

Auch nach dem Seitenwechsel schien zunächst wenig auf das dramatische Finish der Partie hinzudeuten. Aue baute den Vorsprung auf sechs Treffer aus und hatte mehrfach die Gelegenheit, auf sieben Tore davon zu ziehen. Doch die Eagles kämpften und blieben dran. Vor allem zwei Spieler waren es jetzt, die ihr Team auf die Schulter nahmen: Einerseits der junge Linksaußen Dorian Wöstmann, der insgesamt vier Treffer feierte und zum Anderen und vor allem der Spanier Toni Sario. Der 21-Jährige, der bislang noch eher eine Nebenrolle im Spiel der Schwarz-Gelben gespielt hatte, zeigte an diesem Abend seine ganze Klasse und agierte mit viel Wucht und Torgefahr. Immer wieder zog er mit Autorität an und traf ein ums andere Mal unhaltbar in den Winkel. Am Ende stand er bei zehn Toren und feierte ein bisschen seine persönliche spielerische Coming-out-Party. Gestützt auf die starke Leistung des Spaniers drehte die HSG in der Schlussviertelstunde richtig auf. Die Zuschauer in der Halle hielt es nicht mehr auf den Sitzen, sie feierten und feuerten ihr Team an, das, getragen von dieser Atmosphäre, fünf Minute vor dem Ende des Spiels eben durch den erwähnten Dorian Wöstmann zum ersten Ausgleich der Partie, dem 27:27, kam. Jetzt war es eine ganz heiße Schlussphase. Wieder glichen die Krefelder, die erstmals in dieser Saison überhaupt die 20-Tore-Marke erreichten, die Führung der Gäste aus und hatten beim Stand von 28:28, übrigens durch das schönste Tor des Tages nach tollem Kempa-Trick und Lupfer von Karl Roosna, nach einer Parade von Norman Toth Ballbesitz. Die Chance zur erstmaligen Führung aber vergab ausgerechnet der überragende Sario, dessen Wurf von Aues Keeper Erik Töpfer abgewehrt wurde. So ging der Gast erneut in Führung und Krefeld glich erneut durch Dorian Wöstmann aus. Doch Aue bekam den Ball und mit der Schlusssirene traf Adrian Kammlodt, der gefährlichste Schütze der Gäste, zum 29:30.

Die Krefelder lagen danach konsterniert auf dem Feld und konnten es nicht glauben. Immerhin zeigten sie viel Moral und eine deutliche Steigerung in der Offensive, die auch Mut für die kommenden Wochen macht. Trotzdem, die erneute Niederlage ist bitter und muss vom Team nun erst einmal verdaut werden.

HSG: Toth, Keutmann – Sario (10), Jaeger, Wöstmann (4), Cutura (2), Janus, Roosna (2), Vonnahme, Luciano, Gentges (1), Schulz (3/3), Hansen, Ciupinski (2), Brüren (5/1)

Die HSG Krefeld fiebert dem Heimspiel gegen den EHV Aue am Samstag um 19 Uhr in der Glockenspitzhalle entgegen und es fühlt sich rund um den Glockenspitz fast an, wie ein Neustart in die Saison. Nach der unglücklichen Serie mit drei Heimniederlagen zum Auftakt haben die Verantwortlichen intensiv vor allem am Offensivspiel gearbeitet und gehen nun mit neuem Optimismus in die Aufgabe gegen die Ostdeutschen. Zwar ist die personelle Lage immer noch angespannt – mindestens vier Leistungsträger (Sebastian Schöneseiffen, Henrik Schiffmann, Max Zimmermann und Frederik Stammer) fallen weiter aus, ein weiterer ist in David Hansen fraglich. Doch die Zuversicht rund um das Team ist groß. Das zeigt sich auch im Kartenvorverkauf, der keineswegs schlechter ist, als zum Auftakt-Dreierpack.

Zuversicht zieht vor allem das Umfeld vor allem aus der sehr starken Defensive der Schwarz-Gelben, der viertbesten der gesamten Liga, rund um Abwehrorganisator Damian Janus und den neuen Torwart Norman Toth. Der Ungar zeigt sich immer mehr als wertvollster Neuzugang und hat im Rennen der drei auf Augenhöhe befindlichen Torhüter aktuell die Nase nach vier bärenstarken Auftritten vorn.

Warum aber soll es jetzt anders laufen, als in den vergangenen Spielen? Der Plan der Eagles sah vor allem zwei der Verletzten in zentralen Rollen: Spielmacher, der im Positionsspiel die Fäden in der Hand hält, sollte der bundesligaerfahrene Schöneseiffen sein, Hauptanspielpunkt im Umschaltspiel der schnelle und abschlussstarke Zimmermann. Beide fielen rund um den Saisonstart aus und so musste das Team einen neuen Plan entwickeln und einüben. Das nahm naturgemäß einige Zeit in Anspruch. Jetzt soll dieser Prozess Ergebnisse zeigen und genau das nährt den Optimismus. Mit einem Sieg können die Eagles mit dem Gast gleichziehen und damit den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze halten. Dafür brauchen die Mannen von Trainer Arnar Gunnarsson auch die Unterstützung von den Rängen. Gemeinsam mit ihren Fans wollen die Eagles den Neustart und mit rund einmonatiger Verspätung die Aufstiegseuphorie endlich in Punkte umsetzen.

Wenn am Samstag um 19 Uhr die HSG Krefeld den EHV Aue empfängt, dann ist es ein Duell der Tabellennachbarn. Beide Teams trennen aktuell zwei Zähler und ebenso viele Plätze in der Tabelle. Auch wenn der Saisonstart aus Sicht der Eagles sicher nicht so gelaufen ist, wie Team und Verantwortliche, sowie Fans, es sich vorgestellt haben, so ist die tabellarische Situation unter dem Strich auch nicht ganz überraschend. Die Schwarz-Gelben sind Aufsteiger in die Liga und müssen sich an das höhere Niveau noch immer ein Stück weit gewöhnen. „Wir sind noch nicht ganz so weit. Die Vorbereitung war eigentlich ein, zwei Wochen zu kurz“, hatte Trainer Arnar Gunnarsson schon vor Saisonstart gesagt.

Die vielen zum Teil schweren Verletzungen taten dann ein Übriges. Doch die Entwicklung des Teams ist dennoch unverkennbar. Am vergangenen Wochenende blieb eine absolute Rumpftruppe fast ohne Wechselmöglichkeiten im Rückraum bei Aufstiegsaspirant TuS N-Lübbecke über 60 Minuten im Spiel und erarbeitete sich viele Chancen. Allein, im Abschluss passte es noch nicht. Die Defensive ist überdies seit Saisonbeginn eine der besten der Liga. Das soll nun gegen Aue zu den ersten Punkten zusammenkommen. Doch Vorsicht, der Gegner ist besser, als der Tabellenplatz andeutet. „Ich habe Aue intensiv auf Video beobachtet und es ist ein sehr gutes Team mit einer stabilen Defensive“, sagt der Eagles-Trainer, den auch etwas mit dem Gegner verbindet: Aues ehemaliger, ebenfalls aus Island kommender Trainer Runar Sigtryggsson ist ein Freund des im Sommer neu gekommenen Krefelder Coaches.

„Helfen kann er mir aber nicht, denn er ist bereits vor drei Jahren aus Aue weggegangen und von seinem Team ist kein Spieler mehr da und auch taktisch ist es natürlich ein neues Team“, sagt Gunnarsson. Trotzdem: Für das Spiel ist der Trainer optimistisch und will unbedingt den ersten Sieg in der 2. Handball Bundesliga holen. Sein mit einem Augenzwinkern vorgetragenes Konzept dafür klingt einfach: „Wir müssen besser spielen und mehr treffen.“ Der Plan für Aue steht aber auch über diese simplifizierte Formel hinaus.

Nach vier Niederlagen zum Start in die 2. Handball Bundesliga ist die Stimmung rund um die HSG Krefeld nach dem Aufstieg naturgemäß etwas abgeflaut. Dabei zeigen die Auftritte durchaus: Die Eagles sind konkurrenzfähig und jederzeit in der Lage, auch Spitzenteams zu fordern. Immerhin stehen drei der bisherigen vier Gegner punktgleich auf Rang fünf bis sieben in der Tabelle. Zumindest Lübeck und Lübbecke hegen überdies durchaus Aufstiegshoffnungen, während für die HSG nur der Klassenverbleib auf dem Plan steht. Dennoch: In allen bisherigen Partien war es eine Phase von zehn bis 15 Minuten, die den Anschluss im Spiel und damit Punkte kostete. Diese bezog sich auch in allen Fällen auf die Offensive, wo immer wieder keine Lösungen gefunden oder, speziell im Auswärtsspiel in Lübecke, zu viele freie Würfe vergeben wurden. „Wir müssen einfach schneller in die Konter kommen und in der ersten Welle erfolgreich sein. Wir brauchen diese leichten Tore“, forderte Trainer Arnar Gunnarsson bereits nach den ersten beiden Saisonauftritten. Hierfür fanden sich bislang über die volle Distanz von 60 Minuten bislang keine Lösungen. In Lübbecke allerdings kam das Team durchaus zu Gegenstößen und freien Würfen, vergab diese aber zu oft.

Was aber hervorragend klappt, ist weiterhin die Deckung. Mit 93 Gegentoren weisen die Mannen um Abwehrorganisator Damian Janus bislang die viertbeste Abwehr der Liga auf. Entsprechend ist auch dieser Teil des Spiels der, auf den die Verantwortlichen bauen. Im Heimspiel gegen den EHV Aue am Samstag um 19 Uhr in der Glockenspitzhalle soll die Deckung nun ähnlich gut stehen, zugleich aber auch der Angriff besser agieren. Mut macht hier die Tatsache, dass die vier bisherigen Gegner von vorn weg die besten Deckungen der Liga aufweisen, während Aue mit 117 Gegentreffern bislang zu den schwächsten Defensivteams zählt. Die Hoffnung auf die ersten Zähler der Saison lebt also. Und diese könnten sogar den Sprung von den Abstiegsplätzen bedeuten. Der Optimismus rund um den Glockenspitz ist also ungebrochen. Die Eagles glauben an sich und ihre Stärke vor dem eigenen Tor – und an eine Besserung im Spiel nach vorn und damit den ersehnten ersten Erfolg in der Liga.

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2019/2020:

Sa. 21.09 2019 19:00 Uhr

HSG Krefeld vs. EHV Aue
Glockenspitzhalle

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

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