Beim der klaren 25:35 (8:18)-Heimniederlage der HSG Krefeld gegen den VfL Eintracht Hagen war ein Klassenunterschied zu erkennen.

Zu zaghaft, zu ängstlich und zu inkonsequent agierten die Krefelder sowohl im Angriff wie auch in der Defensive. So hatten die Gäste aus Westfalen das Spiel von Beginn an im Griff und kamen immer wieder zu leichten Ballgewinnen und Toren. Über 5:0, 9:1 und 14:4 war die Partie schon früh ent- schieden. Immer wieder deckten die Hagener die Schwächen der Schwarzgelben schonungslos auf und zeigte sich im Stile einer Klassemannschaft, die voll konzentriert zu Werke ging.

„Heute hat man deutlich erkennen können wo der Unterschied zwischen einem Team welches sieben Mal die Woche mit voller Kapelle trainieren kann und uns, die seit Monaten lediglich in Kleingruppen arbeiten kann, liegt. Wir hätten alle über uns hinaus wachsen müssen. Dies ist uns leider nicht gelun- gen.“ So HSG-Coach Olaf Mast „Positiv zu betrachten ist, dass wir den 2. Durchgang ausgeglichen gestalten konnten. Wir müssen die Partie schnell aus den Köpfen bekommen. Die nächsten Aufgaben werden nicht einfacher.“ Nächste Woche reisen die Krefelder zum TSV Bayer Dormagen, der zuletzt 13:1-Punkte einfuhr.

HSG Krefeld:
Nippes (1.-12.), Köß (13.-60.), Ruch (n.e.), Görden (3), Schneider (1), Phlak (6/3), Kuhfuss (3), Pagalies (4), Heuft (4), Buhre, Hampel (1), Polman (3)