Aufmerksamkeit. Häufig verlor man den Gegenspieler aus den Augen oder kam den berühmten Schritt zu spät. Von Beginn an war kein Siegeswille zu erkennen und mit der eigenen Körpersprache baute man die Sauerländer mit zunehmender Spielzeit mehr und mehr auf. Diese spulten ihr Programm diszipliniert, leidenschaftlich und voller Hingabe durch. Sie zeigten Handball mit Herz. Dabei profitierten sie auch immer wieder von den technischen Fehlern im Krefelder Angriffsspiel, um daraus leichte Treffer im Tempogegenstoß zu erzielen. Bis zum 4:4 in der 11.Spielminute war die Partie noch ausgeglichen bevor die Wölfe binnen vier Minuten auf 8:4 stellten. Auch zwei in kurzem Abstand genommene Auszeiten von Mast führten nicht zum erwünschten Erfolg. Es ging mit einem 16:11 für die Mendener in die Pause. Eine Deckungsumstellung zum Beginn der 2. Hälfte zeigte ebenfalls nicht die erhoffte Wirkung. Die Gastgeber bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Weitere Deckungsumstellungen sorgten kurzfristig für Besserung und der Abstand konnte auf Halbzeitniveau verkürzt werden. Doch erneut sorgten individuelle Fehler dazu, dass Menden sich wieder weiter entscheidend absetzen konnte.

„Obwohl wir heute erneut auf einige Leistungsträger verzichten mussten war dieser Auftritt unwürdig. Der gleiche Kader hat in der Vorwoche noch gezeigt was in ihm steckt.“  So ein schwer enttäuschter HSG-Coach Mast abschließend.

Nun gilt es in der kommenden Woche im Heimspiel gegen Volmetal eine Reaktion zu zeigen.

HSG Krefeld:

Ruch (1.-30.; 41.-60.), Nippes (30.-40.), Reinarz (9/4), Schiffmann, Görden (1), Gentges (6), Liesebach (4), Vonnahme, Kuhfuss, Zimmermann (n.e.), Ciupinski (6), Heuft (1)