Zum letzten Auswärtsspiel der erfolgreichsten Spielzeit der noch jungen Vereinsgeschichte war-tet auf die HSG Krefeld noch einmal ein emotionaler Vergleich. Anwurf am Samstag gegen den Lokalrivalen SG Ratingen ist in der Sporthalle Ratingen-West um 18:00 Uhr.

Es treffen viele alte Bekannte aufeinander. Viele der Spieler oder Offiziellen auf Ratinger Seite ha-ben eine Krefelder Vergangenheit und werden demzufolge hoch motiviert in die Partie gehen. Ob es noch einmal zu dem brisanten Bruderduell zwischen SGR-Spielertrainer Simon Breuer und Kre-feld Linkshänder David Breuer kommen wird scheint eher unwahrscheinlich. Im Abschlusstraining am vergangenen Samstag erlitt David Breuer eine schmerzhafte Rückenprellung und konnte seit-dem nicht trainieren. Ähnlich wie bei der HSG schlug auch beim Gastgeber immer wieder das Ver-letzungspech zu und verhinderte auch eine bessere Platzierung.

Bei den Krefeldern hofft man nach 10 Spielen Pause wieder zumindest punktuell auf Marcel Gör-den zurückgreifen zu können, wenngleich natürlich niemand von ihm nach einer so langen Absti-nenz sofort wieder Wunderdinge erwartet. Seine Rückkehr ist umso wichtiger, da zeitgleich zur Partie in Ratingen auch alle Spieler mit Doppelspielrecht bei ihrem Stammverein im Einsatz sind und somit nicht helfen können.

Zu den beiden Rückraumspielern Michael Heimansfeld und Stephan Pletz, für die nach ihren Knie-operationen die Saison bekanntlich bereits seit Wochen beendet ist, gesellt sich nun auch Kreisläu-fer Gerrit Kuhfuss hinzu. Er schlug im Training mit dem Fuß um und erhielt ein mehrwöchiges Sport-verbot. Kapitän Thomas Pannen erlitt im Spiel in Aurich eine schmerzhafte Prellung. Sein Einsatz steht noch nicht fest. Auf die erneute Hiobsbotschaft angesprochen reagiert HSG-Coach Olaf Mast mit wenigen Worten: „Muss man dazu wirklich noch etwas sagen?“