In einem fast von der ersten bis zur letzten Minute einseitigen Spiel bei der SG Ahlen feierte die HSG Krefeld am Ende einen gleichermaßen hohen wieverdienten 39:23 (18:11)-Erfolg und damit den höchsten Auswärtssieg der Vereinsgeschichte. Bereits im September hatte die Mannschaft von Ronny Rogawska zwar in Volmetal mit 16 Toren Differenz gesiegt, dabei aber beim 34:18 weniger Treffer erzielt. Mit dem Rekorderfolg gab die Mannschaft eine klare Antwort auf die Frage, ob es nach dem Gewinn der Meisterschaft gelänge, die Spannung aufrecht zu erhalten.Trainer Ronny Rogawska hatte gleich am Abend des Titelgewinns gesagt: „Es ist jetzt wichtig, dass wir die Spannung hochhalten und uns bestmöglich auf die Relegation vorbereiten. Auch Verletzungen würden wahrscheinlicher, wenn wir nur mit halber Kraft spielen.“ Das taten die Seinen dementsprechend nicht und zeigten dem Gastgeber vomStart weg die Grenzen auf. Nur in den ersten zwei, drei Minuten war es einenges Spiel, in dem sich die Eagles gleich einen Fehlwurf leisteten. Dann aber zeigten sie eine geschlossene Mannschaftsleistung und zogen Tor um Tor davon. Nach der Halbzeit war es dann stets das gleiche Strickmuster: Der starke Paul Keutmann, der heute das Tor hütete(Max Jäger kam nur für Siebenmeter zwischen die Pfosten, werte deren aber immerhin zwei ab), fing Bälle ab und warf sogleich lange Pässe über die ganze Abwehr auf den schnellen Max Zimmermann, der immer wieder per Gegenstoß erfolgreich war. So stieg derEagles-Vorsprung immer weiter an und nach 60 gespielten Minuten stand ein überdeutliches 39:23 und damit der besagte höchste Auswärtssieg der Eagles-Geschichte auf der Anzeigentafel. Damit gehen die Schwarz-Gelben mit einem weiteren deutlichen Erfolgserlebnis in die kurze Oster-Pause und das Spitzenspiel in zwei Wochen beim Zweiten SGSH Dragons und sammeln weiteres Selbstvertrauen für dieRelegation zur zweiten Liga gegen Ersten der Nordstaffel.