Nach Torjäger Maik Schneider nimmt die HSG Krefeld Niederrhein in Lars Jagieniak den zweiten Ex-Spieler binnen einer Woche zur kommenden Saison unter Vertrag. Der am 29.12.1998 geborene 21-Jährige gehörte zur Aufstiegsmannschaft der Eagles vor einem Jahr, blieb dann aber in der dritten Liga und schloss sich den Leichlingen Pirates an. Dort avancierte er zum absoluten Stammspieler und zeigte sich offensiv wie defensiv als absoluter Leistungsträger seines Teams.

„Lars hat mit der vielen Spielzeit in Leichlingen noch einmal einen enormen Sprung gemacht. Wir kennen ihn ja sehr gut und hatten auch stetig Kontakt mit ihm. Wir haben uns früh um ihn bemüht, aber er hat sich zunächst eher aus praktischen Gründen für einen Verbleib in Leichlingen entschieden. Mit der dortigen Insolvenz hat sich die Situation aber natürlich verändert und wir sind noch einmal auf ihn zugegangen und haben dann zu einer Einigung gefunden. Wir finden, Lars kann vorn wie hinten eine Verstärkung für uns sein und hat viel Potential. Für mich war er einer der besten Abwehrspieler der dritten Liga. Vorn ist er sehr variantenreich und ist auch ein etwas anderer Typ als unsere anderen Kreisläufer, was uns mehr Möglichkeiten gibt“, ist der sportliche Leiter Stefan Nippes vom Rückkehrer überzeugt.

Dieser selbst sieht die Eagles als eine sehr gute Adresse für seine Zukunft. „Ich habe mich auch weiterhin für die Mannschaft interessiert, während ich ein Jahr nicht dort gespielt habe. Ich habe sehr viele schöne Erinnerungen an meine Zeit in Krefeld und würde da auch sehr gerne wieder anknüpfen, auch wenn das Team ein ganz anderes ist. Ich konnte jetzt ein Jahr Spielpraxis in Leichlingen sammeln und mich weiterentwickeln. Mein persönliches Ziel ist es, der Mannschaft bestmöglich weiterzuhelfen und immer 100 Prozent zu geben. Natürlich will ich mich als junger Spieler auch noch weiterentwickeln und Verantwortung übernehmen. Ich freue mich auf die junge, neu formierte Mannschaft und möchte viel erreichen, egal in welcher Liga“, sagt der junge Kreisläufer, der in der abgebrochenen Saison mit 46 Toren zu den besten Werfern seines Teams – ein Tor fehlte auf den geteilten vierten Platz – zählte.