Am heutigen Dienstagnachmittag stand die entscheidende Verhandlung vor dem Schiedsgericht der HBL bezüglich der Lizenzerteilung für die HSG Krefeld-Niederrhein zur kommenden Spielzeit an. Dabei entschied das Gericht um den Vorsitzenden Richter Dr. Stefan Tholund (Kiel) und die Beisitzer Dr. Roland Nasse (Bonn) und Prof. Dr. Peter Heermann (Bayreuth) knapp zu Gunsten der Liga. Dr. Tholund brachte im Laufe der Verhandlung mehrfach zum Ausdruck, dass die Argumente beider Seiten verständlich sein und in der jeweiligen Situation auch von beiden Parteien angemessen und richtig agiert worden sei. Von Seiten des Gerichtes war daher vorgeschlagen worden, in einer Verhandlungspause einen Vergleich zwischen den Parteien auszuhandeln. Ein Vergleich wurde vonseiten des HBL e.V. jedoch rigoros abgelehnt. Dem Vortrag der HBL, dass das Lizensierungsverfahren ordnungsgemäß stattgefunden habe und die Covid-19-Pandemie bei der Entscheidungsfindung keine Rolle gespielt hätte, ist das Gericht letztendlich gefolgt mit dem Hinweis, dass sie diese Entscheidung ungern treffe und sich diese auch nicht leicht gemacht habe. Die konkrete Urteilsbegründung wird in den nächsten Wochen zugestellt.

„Für uns ist Urteil natürlich bitter, wir sind von unserer Argumentation weiterhin überzeugt. Trotzdem werden wir dieses Urteil nun annehmen und in der dritten Liga einen neuen Anlauf nehmen. Mit unserem Kader, der so ausgelegt ist, dass ein direkter Wiederaufstieg im Bereich des Möglich ist, sehen wir uns dafür gut aufgestellt“, sagt Eagles-Vorsitzender und Gesellschafter Dr. Simon Krivec. „Vor allem möchten wir unseren Anwälten Prof. Dr. Martin Schimke und Dr. Joseph Fesenmair für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit danken.“

Damit beginnt für die Eagles ab sofort die konkrete Vorbereitung für die kommende Drittligasaison. Mit dem jungen und hungrigen Team wird das Ziel „Wiederaufstieg“ lauten.