Nach einigen Testspielen bei kleineren Vereinen im Umland, bei denen bereits Zuschauer in begrenzter Zahl zugelassen waren, präsentiert die HSG Krefeld Niederrhein sich nun erstmals den heimischen Fans. Am Samstag um 19 Uhr messen sich die Eagles dabei in der Glockenspitzhalle mit Zweitliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV. Die Norddeutschen hatten nach einer souveränen Spielzeit mit nur einer Niederlage in ähnlich überzeugenden Manier den Aufstieg geschafft, wie dies ein Jahr zuvor den Schwarz-Gelben selbst gelungen war. Dabei will der Gast aus dem Norden in dieser Saison aber keineswegs nur gegen den Abstieg spielen, sondern peilt mit Top-Neuverpflichtungen wie den aus der HBL gekommenen Nils Torbrügge (Wetzlar, Kreisläufer), Juan de la Pena (Balingen, Rückraum Mitte) und ex-Nationaltorwart Jens Vortmann (Leipzig, 11 A-Länderpiele für Deutschland) eine Platzierung im Mittelfeld an. Für die Eagles ist das Spiel also ein sportlich hochinteressanter Gradmesser.

Die Zuschauerzahl ist in Absprache mit der Stadt begrenzt. Tickets können, um Schlangen an den Kassen und dort einen möglichen Infektionsherd zu vermeiden, ausschließlich im Internetshop unter https://hsgkrefeld.reservix.de/events erworben werden. Beim Kauf finden Fans auch die entsprechenden Angaben zum Hygieneschutzkonzept rund um Einbahnstraßenregelung, Händedesinfektion und eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes bis zum Platz. Damit wollen alle Verantwortlichen einen Beitrag leisten, die Infektionszahlen weiterhin so gering wie möglich zu halten und gleichzeitig so vielen Fans wie möglich wieder Handball in der Halle bieten zu können. Ein großer Dank geht an die Stadt Krefeld und alle dortigen Verantwortlichen für die Unterstützung bei der Erstellung eines Hygienekonzepts und klare und nachvollziehbare Absprachen.

Die Ticketpreise liegen bei 8,- Euro für Erwachsene und 3,- Euro für Kinder und Jugendliche.

Die Eagles freuen sich, erstmals seit dem Coronabedingten Abbruch der Saison in der 2. HBL nun wieder mit ihren Fans zusammen zu kommen und dabei auch gleichen einen sportlich reizvollen Gegner, erneut auf Zweitliganiveau, zu bieten. Das junge Team will zeigen, dass es sportlich auch mit solchen Topgegnern mitzuhalten weiß.