Die HSG Krefeld Niederrhein hat – vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation in der gerade laufenden Aufstiegsrunde – die Lizenz für die kommende Spielzeit in der 2. HBL erhalten. Das ist das Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens, das die Liga nun auch für die Drittligisten, die sich für den Aufstieg beworben haben, abgeschlossen hat. Zuvor hatten bereits alle aktuellen Teams der Liqui-Moly HBL und der 2. HBL die Lizenz erhalten.

Der unabhängigen Lizenzierungskommission gehören neben dem Vorsitzenden Rolf Nottmeier, Richter am Arbeitsgericht Minden, Olaf Rittmeier, Steuerberater und Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga GmbH an. Unterstützt wird die Kommission durch Mattes Rogowski, Leiter Sport & Lizenzierungsverfahren bei der HBL GmbH.

Neben den Eagles erhielten auch alle weiteren Teilnehmer an den Plaoyffs (aus Gruppe A 1. VfL Potsdam, VfL Eintracht Hagen, HC Empor Rostock, TuS Vinnhorst, aus Gruppe B HC Oppenweiler/Backnang, VfL Pfullingen, HSG Hanau) die Lizenz.

Damit steht einer rein sportlichen Qualifikation nichts im Wege. Die Sieger der am Samstag beginnenden Viertelfinals spielen in zwei Paarungen je einen direkten Aufsteiger in die Zweitklassigkeit aus. Für die Eagles steht dabei die Serie gegen den Zweitplatzierten der Gruppe A, den VfL Eintracht Hagen, an. Dieser galt vor der Saison als einer der ganz großen Aufstiegsfavoriten in dieser Spielzeit. Dessen ungeachtet wird das Team von Maik Pallach alles geben, um die folgende Runde zu erreichen. In der Vorbereitung gab es in zwei Testspielen gegeneinander je einen Sieg.