Für die HSG Krefeld Niederrhein steht am Samstag um 19 Uhr im ENNI-Sportpark Moers der erste ganz große Test auf heimischer Platte an. Denn in den Bergischen Panthern ist dann der Tabellen-Zweite zu Gast am Niederrhein. Auch die Eagles allerdings haben in dieser Saison noch keine Punkte liegen gelassen. Mindestens eine dieser Serien wird am Samstag entsprechend reißen. Die Eagles stehen aktuell auf Rang Vier mit einer Tordifferenz von +10, die Panther stehen bei +23 und damit wie erwähnt auf Rang Zwei. Es ist damit nach dem Auftritt in Longerich (auch wenn der SCL insgesamt sehr schwer in die Saison startete) der zweite ganz große Test für die Mannschaft von Maik Pallach. Der allerdings wiegelt die Bedeutung der Partie ab. „Wir haben jetzt erst drei Spiele gespielt und natürlich haben beide Teams sechs Punkte. Von einem Spitzenspiel kann man bei so einer kleinen Prüfmenge aber noch nicht sprechen“, sagt der Übungsleiter. Dennoch zollt er dem Gegner großen Respekt. „Man kann in dessen ungeachtet in jedem Fall davon sprechen, dass beide Teams einen sehr starken Kader haben und ihre bisherigen Aufgaben sehr gut gelöst haben“, fährt er entsprechend fort.

Die Panther sieht er als sehr erfahrenes Team, das sehr gut eingespielt ist. „Sie haben viele Spieler mit Erst- oder Zweitligaerfahrung und spielen einfach gut zusammen. Ihre große Stärke ist das Spiel über den Kreis. Das müssen wir unterbinden“, mahnt er. Die ganz große Stärke aber sei eine andere, analysiert er. „Vor allem anderen haben sie eine überragende Abwehr mit zwei starken Torhütern. So generieren sie viele Ballgewinne und in der Folge auch schnelle Tore im Gegenstoß“, sagt Pallach.

Für sein Team gibt er das Ziel aus, vor allem im Tempospiel an die Auftritte in der Vorbereitung wieder anzuknüpfen, mahnt aber zugleich davor, die Testspiele zu hoch zu bewerten. Dies gilt insbesondere für den Test-Vergleich mit eben den Panthern, den die Eagles seinerzeit hoch mit 42:32 gewannen und den Gegner vor allem in Halbzeit eins schier überrannten. „Wir müssen einfach über 60 Minuten richtig Gas geben, kämpfen, fighten und alles in die Waagschale werfen, damit wir unsere weiße Weste auch nach dem Samstag behalten. Das ist das Ziel“, sagt der Trainer. Für die Zuschauer in der Halle sollte es aber in jedem Fall ein interessantes Spiel werden. Entsprechend hoffen die Verantwortlichen auf einen guten und nicht zuletzt stimmungsvollen Besuch.