Mit einem am Ende glücklichen 30:30 (12:14) kehrte die HSG Krefeld aus Langenfeld zurück. Der Aufsteiger machte den Krefeldern das Leben über die gesamte Spielzeit sehr schwer und nutzte immer wieder Nachlässigkeiten der Gäste aus. Bereits vor dem Anpfiff mussten die Samt- und Seidenstädter personell den nächsten Ausfall hinnehmen. Der gerade erst wieder von einer Knieverletzung genesene und sich langsam wieder herantastende Stephan Pletz verletzte sich im Abschlusstraining ohne Fremdeinwirkung am operierten Knie. Genauere Untersuchungen in den nächsten Tagen werden über die Länge des Ausfalls entscheiden.

In der ersten Hälfte wog das Spiel hin und her ohne, dass sich eine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Nicht unverdient gingen die Langenfelder mit einer knappen Pausenführung in die Halbzeit. Auch in der 2. Halbzeit änderte sich nicht viel. Die kecken Aufsteiger legten immer wieder vor und die Schwarzgelben glichen immer wieder aus, verpassten es aber das Spiel zu drehen. Immer wieder wurden in diesen Phasen hundertprozentige Einwurfmöglichkeiten liegengelassen oder im Angriff oder der Verteidigung falsche Entscheidungen getroffen. Die Vorzeichen waren alles andere als gut. So war am Ende das Remis das logische Ergebnis, für das sich der gute Dario Polman mit seinem elften Treffer 20 Sekunden vor dem Ende verantwortlich zeigte.

„Das Unentschieden war das Optimum was wir an dem Tag erreichen konnten. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen stecken einige Spieler in einem Formtief. Hierfür trage ich natürlich die Verantwortung und hinterfrage mich, was ich hätte anders machen können. Eigentlich muss es doch in unserer Situation für jeden Spieler einfach sein eine gewisse Lockerheit an den Tag zu legen. Schließlich muss bei unserem kleinen Kader keiner befürchten keine Einsatzzeit zu erhalten.“ so HSG-Coach Mast mit seinem Fazit.