Die HSG Krefeld Niederrhein gab sich im Heimspiel gegen den TuS Volmetal am Sonntagnachmittag keine Blöße und siegte am Ende vor 772 Zuschauern deutlich mit 37:24 (21:15). Dabei mussten die Eagles, nachdem am Donnerstag noch alle Spieler fit gewesen waren, erneut auf zwei Grippekrankte verzichten. KC Brüren und Mike Schulz meldeten sich nicht spielfähig. Trotzdem aber gingen die Hausherren als klarer Favorit in die Begegnung und wollten das auch über 60 Minuten unter Beweis stellen.

Die Partie begann aus Krefelder Sicht perfekt, denn nach nicht einmal viereinhalb Minuten führten die Mannen von Maik Pallach bereits mit 4:0, was Gästetrainer Marc Rode schon zu diesem Zeitpunkt bewog, seine erste Auszeit zu nehmen. Die Eagles blieben auch danach weiter dran und hatten in Lasse Hasenforther einen starken Torwart hinter sich, der nicht zuletzt früh zwei Siebenmeter parierte. So stand es nach 14 Minuten 8:2. Sogar eine lange doppelte Unterzahl überstanden die Hausherren positiv und gingen mit 2:1 aus der Situation.

Danach aber kehrte etwas Schlendrian in die Aktionen des Tabellenführers und das nutzte der Außenseiter, um auf 7:12 heran zu kommen. Danach aber spielten die Gastgeber wieder konzentrierter und bauten die Führung stetig weiter aus. So stand es nach gut 23 Minuten 17:9. Pallach probierte jetzt viel, wechselte durch und probierte auch zwischendurch, mit sieben Feldspielern zu spielen. Das führte dazu, dass gerade in der Deckung hin und wieder Löcher durch mangelnde Abstimmung entstanden. So stand es zur Halbzeit 21:15 – ein Ergebnis, bei dem Trainer Pallach mit der Offensive sicher zufrieden war. In der Defensive waren die Gegentreffer für den Perfektionisten an der Seitenlinie allerdings fraglos zu viele.

Nach dem Seitenwechsel begannen die Eagles wieder mit der Formation, die das Spiel auch begonnen hatte und das zeigte sich vor allem in der Defensive. Erst nach fast genau neun Minuten erzielte der Gast den dritten Treffer. Zu diesem Zeitpunkt stand es 26:18. Besonders Maik Schneider tat sich, wie zu Spielbeginn, immer wieder hervor und hatte zu diesem Zeitpunkt bereits sechs Treffer zu Buche stehen. Die Partie plätscherte um die Mitte der zweiten Hälfte dahin. Volmetal hatte keine Mittel gegen die individuell besseren Eagles, die aber spielten die Begegnung auch nicht mit letzter Konsequenz und leisteten sich Fehlwürfe und auch einige technische Fehler. Das verbesserte sich um die 50. herum. Insgesamt aber fielen auf beiden Seiten weniger Tore, als im ersten Durchgang. Nach 51 Minuten stand es 32:21. Im zweiten Durchgang drehte vor allem Pascal Noll richtig auf und traf immer wieder. Am Ende wurde er – auch durch Treffer vom Siebenmeterpunkt – mit zehn Treffern bester Werfer. Am Ende stand ein klarer 37:24-Erfolg der Gastgeber, die nun in einer Woche zum Abschluss der Hinrunde zur ESG Gensungen/Felsberg.

HSG: Hasenforther, Bartmann – Krings (2), Schnalle, Juric, Schneider (7), Noll, (10/3), Hahn (7), Molz (3), Braun (1), Jagieniak (1), Obranovic (6/2), Mircic (1)