Personalgeschwächt unterliegt die HSG Krefeld Niederrhein dem Longericher SC im vorletzten Spiel des Jahres mit 31:34 (16:14).

Rasant begann die Partie im ENNI Sportpark, gleich der erste HSG-Angriff mündete im Treffer: Nach einem schönen Freispiel von Merten Krings sorgte Matija Mircic für das erste Tor des Nachmittages. Dann waren es vor allem die beiden Torhüter, die das Spiel bestimmten. Sinnbildlich für die ersten 30 Minuten wohl die abwechselnden Paraden von Sven Bartmann und Philipp Ruch beim Stand von 4:4, welche nur durch den Sieben-Meter Treffer von Pascal Noll unterbrochen wurden.

Aufgrund der dünnen Personaldecke hatte man den HSG-Kader kurzfristig erneut aufgestockt: Der Sportliche Leiter Stefan Nippes kehrte ins Aufgebot zurück, zusätzlich konnte man Junioren-Nationalspieler Benedikt Damm für die letzten beiden Spiele des Jahres verpflichten. Der Kreisläufer stammt aus der Talentschmiede der Rhein-Neckar-Löwen und besaß in der letzten Saison ein Zweitspielrecht für den Handballbundesligisten Eulen Ludwigshafen.

Auch wenn man mit zwei Treffern Vorsprung in die Halbzeit ging, gelang es der HSG nicht den Rhythmus aus dem ersten Abschnitt beizubehalten. Ein fahriges Spiel zum einen, einige technische Individualfehler zum anderen kosteten die Führung und verhalfen den Kölnern letztendlich zur neuerlichen und konstanten Führung ab Minute 42.

Mike Pallach gratulierte dem Gegner nach der Partie zum „verdienten Sieg“. Man habe bereits in der ersten Halbzeit zu viele Treffer liegen lassen weshalb es in der zweiten Halbzeit unnötig eng geworden wäre. Außerdem bedankte sich der HSG-Trainer bei allen Zuschauern für ihr Kommen - „in Corona-Zeiten keine Selbstverständlichkeit.“ 

Am kommenden Samstag ist der VfL Gummersbach II um 19 Uhr zu Gast in der Glockenspitzhalle. Tickets sind an allen bekannten VVK-Stellen erhältlich. Nach der Winterpause geht es am 14.01. gegen die Bergischen Panther in Burscheid weiter.

HSG: Noll: 10 / 5, Schulz: 6, Mircic: 3, Obranovic: 2, Damm: 3, Hahn: 1, Krings: 5, Brüren: 1