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Das mit Spannung erwartete Auswärtsspiel der HSG Krefeld beim VfL Gummersbach war keine Reise Wert. Mit 16:29 (7:16) unterlagen die Mannen von Arnar Gunnarsson im Bergischen. Bereits in der ersten Viertelstunde der Begegnung zeigte der ehemalige Serienmeister und -Europapokalsieger seine ganze Klasse und ließ die Gäste aus der Seidenstadt überhaupt nicht ins Spiel kommen. Immer wieder scheiterten die schwarz-gelben Angreifer am überragenden Gummersbacher Torwart und so wuchs der Rückstand stetig an. Auffällig vor allem die Zahl der Fehlwürfe auf Seiten der Eagles, die im kompletten ersten Durchgang auf eine Wurfquote von nur 33 Prozent kamen. Da außerdem die Deckung, in der der angeschlagene Damian Janus spielen konnte, nicht an die Leistungen der ersten Saisonspiele anzuknüpfen vermochte und der Wucht der Hausherren nichts entgegenzusetzen hatte, ging es mit 7:16 und damit neun Toren Rückstand in die Kabinen.

Damit war die Partie natürlich bereits mehr als vorentschieden und auch mental war es schwierig für die Gäste, noch einmal heran zu kommen. Entsprechend wurde der Rückstand im zweiten Durchgang nicht eben geringer – und das, obschon auch Gummersbach nun ebenfalls viele gute Chancen und freie Würfe vergab. Frederik Stammer und Norman Toth, die sich im Tor mehrfach abwechselten, parierten in dieser Phase auch einige Tempogegenstöße. Doch so oft auch die Gastgeber etwas anboten: Stets war Puhle, der spätestens jetzt naturgemäß so viel Selbstvertrauen hatte, dass er schier unbezwingbar schien, zur Stelle und parierte auch gute Würfe der Eagles. Auffällig war, dass es ein sehr faires Spiel war, in dem es auf beiden Seiten wenige Strafzeiten gab. Und die, die es gab, waren zumeist durchaus diskutabel. So lief das Spiel unter dem Strich ohne große Aufregung aus. Mit der Schlusssirene verwandelte Gummersbachs Malte Meinhardt per Siebenmeter zum Endstand von 29:16.

Die Eagles landeten mit dieser deutlichen Niederlage nach dem historischen ersten Zweitligasieg gegen Dormagen vor Wochenfrist unsanft auf dem Boden der Tatsachen. Nun hat das Team zwei Wochen Zeit, die mentalen Wunden zu lecken, ehe es am 3. November mit dem Heimspiel gegen den HC Elbflorenz weiter geht.

Stammer, Toth – Schiffmann, Sario (1), Jaeger, Wöstmann, Cutura (2), Janus, Vonnahme, Luciano (1), Gentges (2), Schulz (3/1), Hansen, Ciupinski, Brüren (7/1)

Vor einer äußerst schweren Aufgabe steht die HSG Krefeld am Samstagabend. Für die Eagles nämlich geht es zu einem der traditionsreichsten Handballvereine in Deutschland. Erstmals in seiner langen Historie ist der VfL Gummersbach in dieser Saison nicht erstklassig. Deutsche Meisterschaften, Europapokalsiege und viele, viele Siege zieren die illustere und lange Geschichte des VfL. „Wenn uns vor zwei, drei Jahren jemand gesagt hätte, dass wir mal in einem Punktspiel gegen die Erste von Gummersbach spielen, dann hätten wir das nicht unbedingt geglaubt“, sagte HSG-Kapitän Tim Gentges unter der Woche lachend. Doch am Samstag wird es so weit sein.

Es ist also ein Spiel zwischen einem Verein, der in seiner Historie bis zum Sommer immer nur erstklassig war, gegen einen Gegner, der zum allerersten Mal überhaupt in die Zweitklassigkeit aufgestiegen ist.

Ganz so klar, wie diese Statistik anzudeuten scheint, sind die Rollen jedoch nicht verteilt. Sicher ist der VfL klarer Favorit, doch mit 9:7 Punkten ist die Ausbeute der Oberbergischen nicht so gut, wie Mancher das möglicherweise vor der Saison erwartet hatte. Allerdings, und das ist keine gute Nachricht für die Eagles, ist der VfL in heimischer Halle bislang ungeschlagen in dieser Spielzeit. Lediglich am ersten Spieltag gegen Tabellenführer TuSEM Essen wurde ein Zähler abgegeben. Gefährlich ist vor allem der Rückraum um Alexander Hermann (41 Tore) und Janko Bozovic (32). Dazwischen schiebt sich noch Linksaußen Marvin Sommer, der jedoch 15 seiner 33 Treffer vom Siebenmeterpunkt erzielte. Die Krefelder haben zwar mit KC Brüren (39 Tore) einen Spieler, der in ähnlichen Regionen liegt, allerdings verbuchte auch er mit 18 fast die Hälfte seiner Treffer vom Punkt. Außerdem ist dahinter der Abfall deutlich größer. Rang zwei der internen Torjägerwertung belegt Simon Ciupinski mit 23 Treffern vor Toni Sario, der zehn seiner 15 Tore in nur einem Spiel verbuchte. Das belegt, dass weiterhin das Problem des Tabellenletzten vor allem in der Offensive liegt. Aber, und hier liegt die Chance und die Hoffnung der Schwarz-Gelben: In den vergangenen Spielen wurde die Offensivleistung immer besser. Gegen Dormagen legten die Eagles nicht nur ihren ersten Sieg hin, sie knackten auch erstmals nach dem Aufstieg die 30-Tore-Marke.

In Gummersbach wird es darauf ankommen, hier anzuknüpfen und vor allem im Umschaltspiel hellwach zu sein, um – wie gegen Dormagen – endlich dauerhaft Erfolge im Gegenstoß und der ersten Welle zu verbuchen. Wichtiger aber ist die Defensive, wo der angeschlagene Damian Janus fraglich ist. Auch Außen Karl Roosna wird noch nicht fit sein und Sebastian Schöneseiffen und Max Zimmermann fallen ohnehin noch langfristig aus.

Die Ausgangssituation für die Eagles ist also klar: Sie haben keine Chance – und genau die wollen sie nutzen, um den ersten Sieg gleich in eine kleine Serie zu verwandeln und ein Ausrufezeichen an die Liga, aber auch sich selbst zu senden. Zu verlieren hat das Team im Bergischen nichts. Zu gewinnen aber sehr viel.

Der erste Sieg in der 2. HBL am vergangenen Freitag gegen Dormagen war für die Eagles ein spürbarer Brustlöser. Der befreite Jubel der Spieler nach der Partie zeigte, wie groß die Erleichterung in der Mannschaft war. Einen generellen Stimmungsumschwung macht Kapitän Tim Gentges in den Tagen danach aber nur bedingt aus. Nicht, weil Selbstzweifel blieben, sondern im Gegenteil, weil das Team auch zuvor schon an sich glaubte. „Die Stimmung war vorher schon gut, aber jetzt ist natürlich bei allen der Stein vom Herzen gefallen. Endlich haben wir nicht nur Punkte auf der Habenseite, sondern uns auch belohnt für den ganzen Aufwand und die harte Arbeit“, sagt der Rückraumspieler. Im Training sei die Stimmung über die ganze Saison gut gewesen, aber das Selbstvertrauen steige naturgemäß nach einem Erfolg. „Es war endlich der erste Sieg. Wir haben uns und allen anderen bewiesen bewiesen, dass wir konkurrenzfähig sind. Es war ja oft nur ein Wimpernschlag und wir hätten sechs Punkte haben können. Dann sähe ganz anders aus“, befindet der Polizist im Hauptberuf. Dennoch macht er keine Wende um 180 Grad aus, was die Stimmung im Training angeht. Schon vorher sei viel Zug in den Übungseinheiten gewesen. „Der Erfolg zeigt uns, dass wir in die Liga gehören und man uns nicht abschreiben muss und darf. Der Sieg bringt einen zusätzlichen Push, um weitere Aufgaben anzugehen und Punkte einzufahren“, ist der Mannschaftsführer überzeugt.

Mit Vorfreude blickt er auf die Partie am Samstag beim VfL Gummersbach. „Wenn uns vor zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass wir mal ein Ligaspiel gegen die Erste von Gummersbach machen, hätten wir das wohl nicht so direkt geglaubt“, sagt er lachend. Das Team, ebenso wie er selbst, freue sich aber um so mehr darauf. „Wir haben alle Bock drauf. Es wird natürlich schwer, die Halle ist voll, aber wir fahren nicht dort hin, um uns Autogramme zu holen und brav die Punkte abzuliefern“, deutet er an, dass die Schwarz-Gelben durchaus Ambitionen hegen, etwas vom Favoriten mitzunehmen. Besonders freut sich der Eagles-Kapitän auf einen Gegenspieler: „Es ist schön, mal gegen Matthias Puhle zu spielen. Ich kenne ihn schon seit so langer Zeit, das ist eine schöne Erfahrung“, sagt er. Insgesamt geht er optimistisch in die Begegnung. „Wir wollen spielerisch an Dormagen anknüpfen und das beste aus uns raus holen. Und natürlich das Spiel gegen so einen Topverein genießen“, sagt das HSG-Urgestein und fügt hinzu: „Und dann wollen wir sehen, ob wir etwas mitnehmen.“ Spätestens da spricht dann doch das neu gewonnene Selbstvertrauen des Sieges gegen Dormagen. Die Eagles wollen nachlegen und dann gleich wieder mit ihren Fans feiern.

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2019/2020:

Sa. 14.12.2019 19:00 Uhr

HSG Krefeld vs. HSG Konstanz
Glockenspitzhalle

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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