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In einer engen und umkämpften Partie auf Augenhöhe unterlag die HSG Krefeld am Freitagabend dem Favorisierten TuS Ferndorf mit 24:28 (11:12). Lange lag eine Überraschung in der Luft, doch in der Schlussphase setzte sich die individuelle Klasse des Gastes aus dem Siegerland durch.

Das Spiel begann für die Eagles beinahe optimal, denn sofort war Torwart Norman Toth voll da und parierte einige Würfe der Gäste. Und gleich im ersten Angriff zauberten die Eagles und mit einem tollen Kempa-Trick von Dorian Wöstmann auf KC Brüren traf Letzterer zum ersten Mal für die Gastgeber. Auch danach war der beste Werfer erfolgreich. So setzte sich die HSG zunächst leicht ab und zog auf 4:2 davon. Doch trotz weiterer Fehlwürfe der Gäste und guter Paraden von Toth gelang es nicht, den Vorsprung auszubauen. So entwickelte sich ein enges und durchaus umkämpftes, aber zu jeder Zeit von beiden Seiten absolut faires Spiel. In der 16. Minute glich Ferndorf zum 4:4 aus. Und ging drei Zeigerumdrehungen später erstmals in Führung. Doch die Eagles blieben dran und glichen immer wieder aus. In der 28. Minute traf Simon Ciupinski zum 11:11. Wenig später dann aber noch das 11:12 durch den starken Julian Schneider auf Seiten Ferndorfs, der den Halbzeitstand damit herstellte.

Nach dem Seitenwechsel fürchteten nicht wenige Fans, dass geschehen würde, was in dieser Spielzeit so oft geschah, und die Schwarz-Gelben nach guter erster Halbzeit den Start in den zweiten Durchgang verpassen. Aber das war keineswegs der Fall – im Gegenteil. Das Spiel blieb extrem eng und die Eagles fanden immer wieder Antworten auf die Treffer der Gäste um den erneut kaum zu stoppenden Julius Lindeskog-Andersson, der am Ende mit sieben Treffern gleichauf mit Mattis Michel bester Gäste-Werfer wurde. Einer aber traf noch öfter: KC Brüren. Der Topschütze der Eagles zeigte auch im zweiten Durchgang seine Klasse und traf insgesamt achtmal. So stand es zwölf Minuten vor dem Ende 20:20. Zunächst zog der Gast auf zwei Treffer davon (20:22, 51.), doch die Eagles konterten und kamen gut vier Minuten vor der Schlusssirene zum 23:24. Jetzt wurde es dramatisch, doch es zeigte sich auch die individuelle Klasse der Siegerländer, die mit zwei schnellen Toren auf drei Treffer davon zogen. Josip Cutura stellte nochmals den Anschluss zum 24:26 her, doch weitere Treffer gelangen nicht mehr und so stand am Ende ein 24:28, das sicher deutlicher ist, als es das Spiel hergab. Unter dem Strich war es fraglos einer der besten Saisonauftritte der Eagles und etwas Zählbares wäre durchaus möglich gewesen. Trotzdem geht der Sieg der Gäste aufgrund der größeren Cleverness insgesamt in Ordnung.

HSG: Dreyer, Toth – Schiffmann (1), Wöstmann (1), Cutura (3), Roosna (2), Vonnahme (3), Skorupa, Luciano, Gentges (1), Schulz, Ciupinski (4), Brüren (8/1), Eberlein (1)

Die HSG Krefeld empfängt am morgigen Freitagabend um 20 Uhr den TuS Ferndorf zum Meisterschaftsspiel. Die Partie ist dabei nicht nur ein Derby, von Ferndorf im Siegerland nach Krefeld beträgt die Fahrzeit nur eine gute Autostunde, es ist auch das Wiedersehen mit Toni Sario. Der Spanier, vor der Saison mit großen Hoffnungen nach Krefeld gekommen, kam aufgrund vieler Verletzungen nie richtig in der Seidenstadt an und wechselte darum nach Ferndorf. Die Partie ist also seine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte. Sein Team ist dabei derzeit eines der formstärksten in der gesamten 2. HBL. In den vergangenen acht Partien gab die Mannschaft nur drei Zähler ab: eine Ein-Tore-Niederlage gegen den Zweiten TuSEM Essen, sowie ein Unentschieden bei den Rimpar Wölfen.

Entsprechend groß ist der Respekt von HSG-Trainer Felix Linden vor dem Gast. „Ferndorf ist derzeit eins der heißesten Teams der Liga. Ihr Mittelmann Julius Lindskog-Andersson ist derzeit einer überragenden Form und ist nicht umsonst zum Spieler des Monats Februar nominiert. Seine Kreise einzuengen muss das erst Ziel sein, dabei aber auch, ein gutes Auge für seine Nebenleute zu haben“, gibt der Trainer die Richtung vor und formuliert auch im Nebensatz einen kleinen Hoffnungsschimmer. „Das Team ist aufgrund der Stärke des Schweden natürlich auch ein Stück weit von ihm abhängig“, sagt Linden. Das bedeutet: Gelänge es, Lindskog-Andersson auszuschalten, so erhöhten sich die Chancen, etwas mitzunehmen, beträchtlich. Allein, was in der Theorie relativ einfach klingt, ist in der Praxis eine Herkuslesaufgabe, an der bereits viele Gegner in der Liga, die ein ähnliches Ziel verfolgten, gescheitert sind.

Insgesamt sieht der Krefelder Übungsleiter Ferndorf als „eine sehr gute Mannschaft, die sehr diszipliniert im Angriff spielt und in der Abwehr eine stabile 6-0-Abwehr stellt und ab und an auf eine 5-1-Abwehr umstellt.“ Für diese Beobachtungen haben die Eagles einige Gegenmaßnahmen überlegt. Allerdings erschwerten einige krankheitsbedingte Ausfälle in der Trainingswoche die Vorbereitung auf das Spiel.

Wie groß die Abhängigkeit des Gegners von ihrem Toptorjäger und mithin die Chance, gelänge es, diesen auszuschalten, tatsächlich ist, zeigt die folgende Statistik: Mit 134 Treffern liegt der Toptorjäger der Gäste auf Rang Fünf der Werfer der Liga. Der Abstand zum Zeiten im Team, Patrick Weber (79) ist mit 55 Treffern extrem. Nur bei Coburg (75) und Hamburg (80) ist die Differenz zwischen bestem und zweitbestem Werfer größer. Die Theorie zu einem Erfolg steht also – die Praxis wird sich voraussichtlich ungleich schwieriger gestalten. Allerdings bleibt auch festzuhalten, dass Weber fünf Spiele verpasste. Dennoch: Ziel muss es sein, ein weiteres großes Spiel von Lindskog-Andersson zu verhindern.

Die HSG Krefeld hat für die kommende Saison einen weiteren vielversprechenden jungen Spieler unter Vertrag genommen. Niklas Ingenpaß, 20 Jahre alter Kreisläufer von TuSEM Essen bekommt in der kommenden Spielzeit ein Zweitspielrecht für die Eagles. Der junge Sommer-Neuzugang ist 1,89 m groß und bringt mit 95 kg Gewicht bereits in seinem Alter einen sehr wuchtigen Körper mit. Er stammt aus der Region und begann seine Karriere beim TV Vorst.

„Er ist ein sehr junger, talentierter Kreisläufer, der dieses Jahr schon bei den Vikings eine gute Rolle gespielt und mit Paul Skorupa vor allem in der Abwehr gut harmoniert hat. Der TuSEM möchte ihn weiter entwickeln und wir bekommen einen neuen Spieler, es ist eine Win-Win-Situation“, sagt der sportliche Leiter der Eagles, Stefan Nippes. Dabei bedeute das Zweitspielrecht auch nicht, dass der Spieler jederzeit abgerufen werden könne. „Es gibt klare Absprachen mit TuSEM und er soll fest bei uns spielen. Natürlich besteht die Chance, dass Essen ihn wirklich dringend braucht, weil bei ihnen die Verletztensituation derart schlimm ist oder etwas in der Art. Aber das ist ausdrücklich nur ein Notszenario und nicht vorgesehen“, stellt der HSG-Kaderplaner klar.

Er beschreibt den Rechtshänder als sehr talentiert und vor allem abwehrstark. Dass er außerdem aus der Region kommt und damit auch eine Verbindung zu Krefeld hat, sieht Nippes als weiteres sehr positives Moment an der Personalie. Insgesamt ist es ein Ziel der Eagles, auch möglichst viele Spieler im Kader zu haben, die auch Lokalkolorit mitbringen und damit die Identifikation zwischen Mannschaft und Umfeld noch weiter zu stärken.

Der aktuelle Ligakonkurrent aus Essen sieht die Vereinbarung ebenfalls positiv. „Wir freuen uns, dass sich unser Nachwuchsspieler so gut entwickelt hat. Der TuSEM möchte auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit Niklas diese Entwicklung fortsetzen. Durch seinen Ehrgeiz, sein Talent und seine Leistungsbereitschaft hat er schon in dieser Saison gezeigt, dass er eine vielversprechende sportliche Entwicklung nehmen wird. Wir freuen uns, dass wir mit der HSG Krefeld einen Verein voraussichtlich in der 3. Liga gefunden haben, bei dem Niklas den nächsten Entwicklungsschritt machen kann und sich durch seine Spielanteile weiterentwickeln wird. Mit Stefan Nippes waren wir uns schnell einig und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, sagt Herbert Stauber, der Sportliche Leiter Essens. Auch Ingenpass selbst sieht die Zusammenarbeit sehr positiv. „Mich freut sehr, dass die Kooperation mit Krefeld zustande gekommen ist und ich erhoffe mir eine erfolgreiche und spannende Saison, in der ich viel Spielpraxis sammeln kann“, sagt der junge Neuzugang selbst. 

Welche Nummer er bei der HSG tragen wird, steht aktuell noch nicht fest. Die Vereinbarung wurde zunächst für ein Jahr getroffen.

Immer weiter schreiten die Kaderplanungen der HSG Krefeld für die kommende Spielzeit voran. Die Schwarz-Gelben betonen dabei auch weiterhin den Fokus auf junge, entwicklungsfähige Spieler. Zu dieser Kategorie zählt ohne Frage auch die jüngste Neuverpflichtung, die erste für den Sommer. Nach intensiven Verhandlungen nahmen die Eagles nun Carlos Marquis unter Vertrag. Der 1,81 m große und 77kg schwere Rückraum-Mittelspieler steht aktuell im A-Jugend-Bundesliga-Team des TSV Bayer Dormagen und spielt mit diesem um die Deutsche Meisterschaft. Im Sommer will er dann die ersten Schritte im Seniorenhandball wagen. Der 18-Jährige wurde am 29.6.2001 in Schwerte geboren und kam über das Nachwuchsleistungszentrum Ahlen schließlich nach Dormagen.

„Carlos ist unter den Nachwuchsspielern einer der talentiertesten Rückraum-Mittelspieler der gesamten Region. Möglicherweise sogar der talentierteste überhaupt. Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat. Er hatte Angebote von mehreren höherklassigen Vereinen im Seniorenbereich. Bei uns soll er einer von zwei Mittelleuten sein und sich entwickeln. Seine Verpflichtung macht uns sehr stolz als Verein, denn er ist wie gesagt einfach äußerst talentiert“, sagt Eagles-Sportchef Stefan Nippes.

Dieser lobt besonders die Kreativität und den bereits sehr gut entwickelten Schlagwurf des jungen Toptalents.

Der so gelobte selbst freut sich ebenfalls auf seine neue Aufgabe. „Die Gespräche mit Stefan Nippes waren sehr positiv und mich hat einfach das kurz- und mittelfristige Konzept überzeugt. Ich glaube, dass ich in Krefeld das Vertrauen und die Zeit bekomme, mich zu entwickeln. Ich denke, es ist die optimale Möglichkeit für mich, den nächsten Schritt in meiner Karriere zu gehen. Ich freue mich darauf, mit der HSG in der nächsten Saison anzugreifen“, sagt der junge Rechtshänder selbst. Mit ihm haben die Eagles bereits vier Spieler im Alter von 20 Jahren oder jünger neu unter Vertrag genommen, um sich für die mittelfristige Zukunft optimal aufzustellen.

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2020/2021:

Derzeit gibt es noch keinen neuen Termine!

Die Staffeleinteilung und Spielplan sind für ca. Mitte Juli 2020 zugesagt. Sobald diese veröffentlicht sind werden wir darüber informieren.

Glockenspitzhalle - ENNI Sportpark Rheinkamp

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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