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Trotz einer in der zweiten Halbzeit über weite Strecken starken Leistung gegen den Tabellenführer der 2. HBL musste die HSG Krefeld am Ende eine weitere klare Niederlage einstecken. 23:35 (11:18) lautete am Ende der Spielstand in der Glockenspitzhalle.

Gleich vom Start weg zeigte der Tabellenführer, warum er in der Tabelle an eben dieser Position steht, und spielte seine Angriffe eiskalt zu Ende. Zusätzlich zeigte der HSC 2000 ein vorbildliches Rückzugsverhalten und ließ die Eagles gleich in den ersten paar Angriffen verzweifeln. So stand es gleich zu Beginn 0:3. Zweimal übernahm der junge Sven Eberlein Verantwortung und erzielte die ersten beiden Tore der HSG. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit aber stellte sich das Topteam immer besser auf ihn ein und mehrfach scheiterte der junge Neuzugang an Mittelblock oder Torwart Konstantin Poltrum. Das aber galt auch für andere, weit erfahrenere Akteure der HSG, die in der Folge immer weiter in Rückstand geriet, da der Gast selbst in der Offensive eine beeindruckende Effizienz an den Tag legte und vor allem über die starken Außen Florian Billek – seines Zeichens bester Torjäger der Liga – und Max Jaeger immer wieder zum Erfolg kam. So wuchs der Rückstand sukzessive immer weiter an. Speziell zwischen der 13. und 26. Minute zogen die Gäste immer weiter davon. In dieser Zeit blieben die Eagles ohne Torerfolg und der Rückstand wuchs vom 6:9 auf 6:16 an. Der Gast ließ fortan vermehrt Spieler zum Einsatz kommen, die sonst eher in der zweiten Reihe stehen, und die Eagls zeigten Charakter und kämpften. So kamen sie durch einen tollen Treffer von Tim Gentges mit der Pausensirene immerhin auf 11:18 heran.

Nach dem Seitenwechsel war es dann ein gänzlich anderes Spiel. Die Eagles legten einen starken Auftritt hin und kamen sukzessive heran. Insbesondere der junge Kreisläufer Paul Skorupa zeigte ein überragendes Spiel und wurde am Ende mit sieben Treffern bester Werfer der Eagles, die in der 43. Minute plötzlich beim Stand von 20:23 heran waren. Die Halle stand jetzt Kopf und feuerte die Ihren frenetisch an. Doch ein paar technische Fehler und zwei, drei diskutable Pfiffe der insgesamt hervorragenden Schiedsrichter Marvin Cesnik und Jonas Konrad, die jeweils Siebenmeter für den Gast bedeuteten, kippten die Partie dann wieder zu Gunsten des insgesamt souveränen Tabellenführers. Insgesamt lautete das Siebenmeterverhältnis übrigens, eine statistische Anekdote der Partie,0:17! Plötzlich drehte auch speziell Billek noch einmal auf und landete am Ende bei zehn Treffern – sieben davon aus dem Feld. So wurde es trotz einer starken zweiten Halbzeit der Eagles am Ende doch eine weitere deutliche Niederlage vor leider nur 518 Zuschauern. Der Auftritt der Eagles vor allem über weite Strecken der zweiten Halbzeit hätte fraglos eine bessere Kulisse verdient gehabt. Am Ende blieb ein erwartungsgemäß klares 23:35 auf der Anzeigentafel stehen. Dennoch gingen auch die meisten Krefelder Zuschauer durchaus nicht unzufrieden nach Hause. Gästetrainer Jan Gorr lobte nach dem Spiel die Leistung der Eagles und sprach davon, dass die starken Phasen durchaus beeindruckend gewesen seien, das Team nur das auf und ab in den Griff bekommen müsse.

HSG: Dreyer, Toth – Schiffmann (2), Wöstmann, Cutura (1), Roosna (2), Vonnahme, Skorupa (7), Luciano, Gentges (6),Schulz, Ciupinski (3),Brüren, Eberlein (2)

Am Samstagabend um 19 Uhr empfängt die HSG Krefeld im HSC 2000 Coburg den Tabellenführer der 2. HBL. Für die Eagles ist es sportlich ohne Frage eine extrem schwere Aufgabe, denn Coburg kommt nicht nur mit den meisten Punkten der Liga, sondern auch dem zweitbesten Angriff und der fünftbesten Abwehr an den Niederrhein. Elf Punkte gab die Mannschaft bislang in dieser Saison ab. Allerdings, und das ist vielleicht der Hoffnungsschimmer für die Gastgeber: sämtlich in der Fremde. Doch auch in der Auswärtstabelle stehen die Mannen aus Baden-Württemberg auf Rang vier in der Liga.

Für die Eagles wird es nicht zuletzt darauf ankommen, stabil in der Deckung zu stehen und die gefährlich Offensive um den besten Werfer der Liga, Florian Billek, der schon 155 Mal einnetzte, in den Griff zu bekommen. Trotz dessen starker Werte sagt HSG-Trainer Felix Linden: „Sie haben jetzt gar nicht den einen Einzelstar, den man ausschalten könnte. Sie sind ein sehr kompaktes, ausgeglichenes Team, das über alle Positionen gefährlich ist.“ Coburg sieht er als einen der absoluten Aufstiegsfavoriten und die Aufgabe damit als schwer an. Aufgeben will er aber nicht. „Wir haben uns einige Dinge überlegt. Wichtig wird sein, dass wir gute Würfe im Angriff nehmen, um Coburg nicht ins Konterspiel kommen zu lassen“, gibt er als Ziel vor. Viel Respekt hat der junge Krefelder Übungsleiter auch vor seinem Gegenüber Jan Gorr. „Er ist ein sehr guter Trainer, der nicht umsonst schon Co-Trainer der Nationalmannschaft war“, befindet er.

Für sein Team sei es eine Ehre, gegen ein so gutes Spiel zu spielen. Wichtig sei auch, die Aggressivität an den Tag zu legen, die sein Team bereits in Aue in der Defensive zeigte. Personell müssen die Eagles neben Abwehrchef Damian Janus und dem Langzeitverletzten Max Zimmermann vermutlich auch auf Sebastian Schöneseiffen verzichten, der sich mit einer Verletzung am Fuß herumschlägt. Auch der Einsatz von Torwart Norman Toth ist nach einer Trainingsverletzung zumindest fraglich. Sollte er nicht spielen können, könnte der junge Paul Dreyer zu seinem Debüt als Starter kommen, denn Frederik Stammer ist mit Knieproblemen weiterhin nicht bei 100 Prozent.

Doch trotz aller personellen Probleme: Die Eagles wollen alles in das Spiel hineinwerfen und den großen Favoriten ärgern oder sogar für eine Sensation sorgen, denn das Ziel, noch Spiele in dieser Saison zu gewinnen, bleibt bestehen.

Da am Wochenende im Umland viele unterklassige Handballspiele ausfallen, wäre es die ideale Möglichkeit für viele Handballfreunde aus den entsprechenden Regionen, die ihrem Sport gern frönen würden, in der Glockenspitzhalle vorbei zu schauen. Denn neben den heimischen Eagles gibt es immerhin die derzeit beste Deutsche Zweitligamannschaft zu sehen – und das in einer Liga, die Experten durchaus zu den stärksten der Welt – vor vielen Eliteklassen – zählen. Tickets jedenfalls sind noch in allen Kategorien erhältlich.

Mit einer sehr guten und couragierten Leistung zeigte sich die HSG Krefeld beim Auswärtsspiel in Aue absolut konkurrenzfähig. Am Ende aber ging in der Schlussviertelstunde die Kraft aus und so blieb es trotz zwischenzeitlicher fünf-Tore-Führung bei einer 26:31 (12:12)-Niederlage.

Für die Eagles ging es nach Maß los und die Gäste kamen schnell zu einer 4:1-Führung. In dieser Phase zeigte sich vor allem die Gästeabwehr bärenstark. Und auch Kevin-Christopher Brüren, der bekanntlich seinen Vertrag unlängst verlängerte, präsentierte sich gewohnt torgefährlich und zeichnete für gleich drei der ersten vier Treffer verantwortlich. Die Krefelder blieben auch im weiteren Verlauf spielbestimmend und zogen verdient auf 7:3 davon. Dazu trug auch die zwischenzeitliche Manndeckung gegen Aues besten Torjäger Adrian Kammlodt bei. Mit diesem taktischen Schachzug kamen die Gastgeber zunächst nicht zurecht. Die mannschaftliche Geschlossenheit der Gäste zeigte in der 17. Minute Norman Toth, der, nach einem Fehlpass im Aufbau, sich Benas Petreikis im Tempogegenstoß gegenüber sah und diesen parierte. So setzten sich die Eagles weiter ab und zogen zur 19. Minute sogar auf 10:5 davon. Dann aber leistete sich das Team einige einfache Fehler und schon stand es 10:9. Weiterhin hatten die Eagles in dieser Phase Probleme, sich offensiv durchzusetzen und so gelang den Gastgebern rund eineinhalb Minuten vor der Pause der Ausgleich zum 12:12. Die Gäste scheiterten in Überzahl bei ihrem folgenden Angriff und so ging es mit eben diesem Spielstand, den vor der Partie jeder auf Seiten der Gäste unterschrieben hätte, der aber ob des Spielverlaufs durchaus enttäuschend war, in die Kabinen.

Der zweite Durchgang begann dann gleich mit einer bärenstarken Aktion von Norman Toth, der gegen Bengt Bornhorn erst einen Siebenmeter und dann auch noch den völlig freien Nachwurf parierte. Es entwickelte sich jetzt ein spannendes und kampfbetontes Spiel, in dem die Gäste mit dem Favoriten jederzeit auf Augenhöhe agierten. In der Folge wechselte die Führung stetig und die Eagles zeigten, dass sie durchaus in der Lage sind, in dieser Liga Punkte einzufahren. Besonders KC Brüren und Kapitän Tim Gentges übernahmen immer wieder Verantwortung und führten ihr Team. Mitte der zweiten Halbzeit schienen den tapferen Eagles aber die Kräfte auszugehen und Aue zog erstmals in dieser Partie auf zwei Tore (22:20) davon. Zum Kräfteverschleiß gesellten sich nun auch einige Pfiffe, mit denen die Eagles nicht einverstanden waren und durch die sie ein wenig aus der Konzentration gebracht wurden. So zog der Gastgeber zwischenzeitlich auf vier Tore davon. Die Eagles aber kämpften und kamen gut vier Minuten vor dem Ende durch den ebenfalls starken Mike Schulz (sechs Tore, Saisonbestwert) im Gegenstoß zum 26:28 und damit wieder auf zwei Treffer heran. Wenig später sogar die Gelegenheit, auf einen Treffer zu verkürzen, doch ein technischer Fehler kostete die Chance und als die Eagles wenig später gleich dreimal in einem Angriff am Torwart scheiterten, war die Niederlage perfekt. So stand am Ende trotz starker Leistung eine 26:31-Niederlage.

Dennoch nehmen die Eagles aus diesem Spiel die Erkenntnis mit, über die gesamte Spielzeit voll mitgehalten zu haben. Einige Kleinigkeiten und etwas Pech bei 50:50-Entscheidungen der Unparteiischen kosteten letztlich die Chance auf Punkte nach einem starken Auftritt. Damit ist die Hoffnung auf Zähler im kommenden Heimspiel am Samstag gegen die HSG Coburg durchaus da, auch wenn die Gäste ein absolutes Topteam der Liga sind.

HSG: Dreyer, Toth – Schiffman (1), Wöstmann (2), Cutura (3), Roosna, Vonnahme, Skorupa (2), Luciano, Gentges (3), Schulz (6), Ciuipinski (1), Brüen (8/2), Eberlein

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2020/2021:

Derzeit gibt es noch keinen neuen Termine!

Die Staffeleinteilung und Spielplan sind für ca. Mitte Juli 2020 zugesagt. Sobald diese veröffentlicht sind werden wir darüber informieren.

Glockenspitzhalle - ENNI Sportpark Rheinkamp

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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