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Wenn am Sonntagabend um 17 Uhr die HSG Krefeld beim EHV Aue antritt, dann ist es für die Eagles ein Stück weit die Chance zur Revanche. Denn zu Saisonbeginn, am fünften Spieltag der 2. HBL, hatte es für die Schwarz-Gelben eine bittere Heimpleite gegeben. Nach zwischenzeitlich hohem Rückstand hatte sich das Team herangekämpft und 24 Sekunden vor Schluss den Ausgleich zum 29:29 erzielt. Es folgte der letzte Auer Ballbesitz und in der allerletzten Sekunde, offiziell tatsächlich bei 60:00, der Treffer zum Gästesieg durch Adrian Kammlodt. Der mit 105 Treffern beste Werfer der Auer – damit liegt er auf Rang 10 der Liga und erzielte mit 104 die zweitmeisten Tore aus dem Feld – war es auch, den die die Eagles ob seiner Wucht und Wurfgewalt nie wirklich in den Griff bekamen. Acht Treffer trug Kammlodt seinerzeit zum Sieg der Gäste am Glockenspitz bei.

Trainer Felix Linden möchte dem Topspieler der Gastgeber eine kompakte Abwehr entgegen stellen, verweist aber auch auf andere gefährliche Akteure, wie Kreisläufer Bengt Bornholm, Banas Peterkis (Rückraum Mitte) oder Gabriel De Santis (Rückraum Links). „Wenn wir zu aggressiv auf Kammlodt gehen und zu offen agieren, dann spielt er den schnellen Pass an den Kreis. Außerdem ist er nach Außen sehr beweglich. Wir müssen als Team gegen ihn verteidigen“, gibt der Übungsleiter Einblick in seine Überlegungen. Er hat die vergangenen Spiele des Gegners und das Hinspiel nochmals im Videostudium analysiert. „Dabei habe ich einige Ansätze gesehen. Ob es reicht, werden wir morgen sehen“, sagt er.

Vor allem Aues Rückraum insgesamt und Abwehr seien Stärken des Teams. „Der Mittelblock arbeitet sehr gut mit dem Torwart zusammen. Da müssen wir selbst sehr gut und kompakt in der Deckung agieren und versuchen, zu einfachen Toren im Umschaltspiel zu kommen. Wir müssen am Limit spielen, sonst setzt sich die individuelle Stärke irgendwann durch“, warnt er. Die Eagles werden sich bereits um sechs Uhr in der Früh auf den Weg machen. Es ist eines der Spiele mit der weitesten und stressigsten Anreise. Auch das also nicht unbedingt ein Vorteil für die Eagles. Die wollen trotzdem alles ins Spiel werfen und am Montag mit einem Erfolgserlebnis auf dem Rosenmontagszug feiern.

Trotz eines sehr guten Beginns ins Spiel reichte es auch im ersten Heimspiel des Jahres für die HSG Krefeld nicht zum Erfolg. Gegen Aufstiegsaspirant TuS N-Lübbecke setzte es am Ende eine deftige 24:37 (12:18)-Niederlage für die Schwarz-Gelben.

Die Krefelder begannen mit ihren drei Neuzugängen Paul Dreyer, Paul Skorupa und Sven Eberlein, die damit ihre Heimpremiere feierten, im Kader. Spielzeit bekam allerdings zunächst nur Eberlein, der bereits seit einigen Wochen mit dem Team trainiert. Dreyer musste sich hinter Stammgoalie Norman Toth, der ein starkes Spiel zeigte, anstellen und auch Skorupa musste nach nur drei Trainingseinheiten mit dem Team zunächst mit dem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen. Die Eagles begannen stark und setzten den Favoriten zu Beginn durchaus unter Druck. Nach 17 Minuten stand es 8:8 und die Fans in der Halle hofften durchaus auf Punkte aus der Begegnung. Doch eine Strafe für den Gast in der 19. Minute, es stand 8:9, brachte die Wende zu Gunsten des Favoriten. Dieser überstand die Unterzahl nicht nur, sondern kam seinerseits zu zwei Treffern. Als dann wenig später eine Krefelder Unterzahl erneut ein 2:0 für den Gast brachte, kippte die Partie zu Gunsten des ehemaligen Bundesligisten, der einen 18:12-Pausenstand mit in den zweiten Durchgang nahm.

Nach dem Seitenwechsel dann veränderte sich das Bild kaum. Die Eagles mussten schlicht konstatieren, dass der Aufstiegsaspirant aus dem Westfälischen eine Nummer zu groß ist. Ohne groß zu glänzen oder zu zaubern spielte das Team von Emir Kurtagic ganz routiniert seinen Stiefel herunter und nutzte jeden Fehler der Gastgeber eiskalt aus. So wuchs der Rückstand immer weiter an. Für Trainer Felix Linden gab das immerhin die Möglichkeit, den jungen Neuzugängen Skorupa und Eberlein viel Einsatzzeit zu geben. Vor allem der junge Kreisläufer Skorpa zahlte das mit einer guten Leistung zurück und machte immerhin drei Tore. In den letzten zehn Minuten bekam dann auch noch Paul Dreyer Einsatzminuten vor heimischer Kulisse und vermochte ebenfalls mit zwei starken Paraden zu zeigen, dass er in dieses Team gehört. Unter dem Strich aber änderte das alles nichts an der deutlichen 24:37-Niederlage gegen den ehemaligen Bundesligisten, der sich auf dem Weg zurück in die Erstklassigkeit keine Blöße beim Tabellenletzten gab und verdient die Punkte mit nach Ostwestfalen nimmt.

HSG: Stammer, Dreyer, Toth – Schiffmann (4), Schöneseiffen (2/2), Cutura (2), Roosna (4), Vonnahme, Skorupa (3), Luciano, Gentges (5), Schulz, Ciupinski (2), Brüren (2), Eberlein

Wenn am Samstagabend um 19 Uhr die HSG Krefeld den TuS N-Lübbecke zum ersten Heim-Pflichtspiel des neuen Jahres empfängt, dann sind die Rollen klar verteilt: Hier der abgeschlagene Tabellenletzte, dort der Tabellen-Sechste, der bei vier Punkten Rückstand auf Rang Zwei durchaus noch realistische Aufstiegschancen hat. Entsprechend groß ist der Respekt in Reihen der Eagles vor dem ehemaligen Bundesligisten, der als TuS Nettelstedt und unter dem aktuellen Namen 800 Mal in der Erstklassigkeit antrat. Doch auch die Eagles selbst gehen trotz der Niederlage im Kellerduell beim TV Emsdetten durchaus optimistisch in die Begegnung. Immerhin zeigt das Team seit Wochen einen Aufwärtstrend. Allerdings sorgt die anhaltende Verjüngung des Kaders mit Talenten wie Paul Dreyer, Sven Eberlein und Paul Skorupa bei gleichzeitigen Abgängen erfahrenerer Kräfte wie David Hansen, Toni Sario oder Paul Keutmann gleichzeitig naturgemäß in der ein oder anderen Situation für eine gewisse Unbedarftheit. Diese aber wollen die Eagles im Spiel gegen den großen Favoriten durch umso größeren Kampfgeist ausgleichen.

Für Fans der Gelb-Schwarzen bietet sich damit auch die Chance, gleich drei neue Spieler erstmals persönlich in Augenschein zu nehmen, denn auch der erst heute verpflichtete Skorupa wird im Kader stehen. Die Lizenz durch die HBL wurde bereits erteilt. Der Vorverkauf für die Begegnung verläuft bislang durchaus zufriedenstellend bis gut. Bereits rund 500 Tickets wurden aktuell abgesetzt. In Reihen der Gäste fehlt der eine alles überragende Spieler, auf den sich eine Abwehr konzentrieren könnte. Vielmehr baut Trainer Emir Kurtagic auf einen ausgeglichenen Kader. Toptorjäger ist Rechtsaußen Peter Strohsack mit 90 Treffern. Rückraumspieler Valentin Sprohn allerdings ist ihm mit 80 Treffern dicht auf den Fersen. Beide machten die überwiegende Zahl ihrer Treffer aus dem Spiel. Nur 15 (Strohsack) bzw. 4 (Sprohn) Treffer fielen vom Siebenmeter-Punkt. Auch dahinter ist zwischen Marian Orlowski (RL, 56/10), Jo Gerrit Genz (RR, 55/1) und Jens Bechtloff (LA, 52/16) kaum ein erkennbares Gefälle vorhanden, was die Torgefährlichkeit angeht.

„Lübbecke lässt sich nicht auf einzelne Spieler herunterbrechen. Sie sind einfach in der Breite individuell sehr gut besetzt und haben nicht umsonst vor nicht allzu langer Zeit noch in der ersten Liga gespielt. Sie haben in Emir Kurtagic auch einen sehr erfahrenen Trainer und eine sehr große und kompakte Abwehr und versuchen, viele leichte Tore durch Tempogegenstöße zu erzielen. Da müssen wir auf der Hut sein und vor allem leichte Fehler vermeiden. Außerdem gilt es, selbst aggressiv in der Abwehr zu stehen“, gibt Eagles-Trainer Felix Linden den Fahrplan vor.

Mit diesen Tugenden soll es gelingen, zum zweiten Mal in dieser Saison zu punkten. Immerhin liegt auch Bayer Dormagen, gegen das der erste Sieg gelang, nur zwei Zähler hinter den Ostwestfalen. Die Vorfreude im Lager der HSG auf den ersten Auftritt des Jahres am Glockenspitz jedenfalls ist groß. Mit einer tollen Kulisse im Rücken will das zunehmend verjüngte Team die notwendige Euphorie entwickeln, dem großen Favoriten ein Bein zu stellen und noch einmal ein deutliches Lebenszeichen zu senden.

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2020/2021:

Derzeit gibt es noch keinen neuen Termine!

Die Staffeleinteilung und Spielplan sind für ca. Mitte Juli 2020 zugesagt. Sobald diese veröffentlicht sind werden wir darüber informieren.

Glockenspitzhalle - ENNI Sportpark Rheinkamp

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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