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Eine Schwächephase von rund acht Minuten nach der Halbzeit hat der HSG Krefeld die Chance auf eine Sensation bei Aufstiegsfavorit TuSEM Essen gekostet. Über 50 Minuten zeigte das Team von Arnar Gunnarsson beim turmhohen Favoriten eine überragende Leistung und verlangte dem Spitzenteam aus dem Ruhrgebiet alles ab. Dazu trugen auch gut 100 mitgereiste Fans unter den 1.922 Besuchern, die eine tolle Stimmung verbreiteten, bei. Das Team zeigte vor allem in der eigenen Hälfte eine hervorragende Leistung und stellte, abgesehen von besagten ersten gut acht Minuten nach der Halbzeit, den Gegner vor eine gewaltige Aufgabe.

Die Eagles, die kurzfristig neben Toni Sario und KC Brüren auch auf Mike Schulz zurückgreifen konnten, begannen überraschend gut und lagen zunächst sogar in Führung. Dazu trug auch ein hervorragender Norman Toth im Gästetor bei. Der Ungar war der Fels in der Brandung und gab seinem Team immer wieder die Gelegenheit, selbst in Führung zu gehen. Und das, obschon die Krefelder immer wieder klarste Gelegenheiten ausließen. Manchmal war auch etwas Pech dabei wie bei einem Pfostentreffer von Toni Sario. So wäre mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit im Abschluss sogar eine Führung nach dem ersten Durchgang möglich gewesen. Noch vier Minuten vor der Pause sorgte Dominic Luciano mit einem Treffer vom Kreis für den 8:9-Anschluss. Dann aber leisteten sich die Eagles gleich drei erfolglose Abschlüsse. Das nutzten die Hausherren zum 11:9-Halbzeitstand, nachdem Simo Ciupinski nach dem zwischenzeitlichen 8:11 eben diesen Spielstand herstellte.

Nach der Pause war dann aber plötzlich die Linie weg. Auch zwei Auszeiten durch Gunnarsson wussten nicht, den besagten 1:9-Lauf zu verhindern und so war in der 39. Minute plötzlich aus dem tollen Halbzeitstand ein deutlicher zehn-Tore-Rückstand geworden. Plötzlich waren die Gäste jetzt wieder da und gestalteten das Spiel fortan wieder offen. Kampfstark und aggressiv, mit guter Deckung und erfolgreichen Abschlüssen in der Offensive konterten sie jedes TuSEM-Tor und hielten den Rückstand fortan konstant. So täuscht am Ende das klare 22:33 (8:11) aufgrund der besagten Schwächephase gleich nach der Pause über einen insgesamt hervorragenden Auftritt der Gäste vom Niederrhein hinweg. Das sieht auch Trainer Arnar Gunnarsson so. „Ich bin mit dem Spiel meiner Mannschaft eigentlich sehr zufrieden. Wir haben gegen den großen Favoriten Essen eine hervorragende Partie geboten. Leider haben wir nach der Halbzeit einen Komplettaussetzer gezeigt und in dieser Phase das Spiel verloren. Trotzdem, wenn wir im Heimspiel gegen Konstanz kommende Woche eine solche Leistung hinlegen, dann bin ich sehr optimistisch“, sagte der mit dem Auftritt seines Teams, wenn auch nicht dem Ergebnis, insgesamt hochzufriedener HSG-Trainer nach dem Spiel.

Gegen Konstanz sollten auch die lange verletzten Leistungsträger Sario, Brüren und Schulz mit einer weiteren Trainingswoche noch bessere Leistungen abrufen können. Personell neigt sich die schwierige Zeit also langsam dem Ende zu. Ob es für den Klassenverbleib noch früh genug ist, das wird sich zeigen. Ein Erfolg gegen Mitaufsteiger Konstanz am kommenden Wochenende wäre dahin aber in jedem Falle ein wichtiger Schritt.

HSG: Toth, Stammer – Schiffmann (4), Sario (4), Wöstmann, Cutura (2), Janus, Roosna, Vonnahme (1), Luciano (1), Gentges (2), Schulz (1), Ciupinski (2), Brüren (5/4)

Viele Menschen arbeiten regelmäßig, zum Teil jeden Tag, hart, um ihren Beitrag zu leisten, damit die HSG Krefeld erfolgreich sein kann. Das ehrenamtliche Engagement erstreckt sich dabei über viele Bereiche und ohne diese Hilfe wäre die HSG in der 2. HBL schlicht nicht vorstellbar. Darum möchten alle Verantwortlichen den heutigen Tag des Ehrenamtes einmal dazu nutzen, Danke zu sagen. Danke all unseren Helfer, die sich so aufopfern, damit die Schwarz-Gelben jetzt und in der Zukunft Sport auf höchstem Niveau bieten können. Die all ihr Herzblut in die Unterstützung stecken, die immer da sind, wenn wir Hilfe brauchen und die aus den Eagles am Ende das machen, was sie sind: Eine Familie. Auch wenn im hektischen Tagesgeschäft dieser Dank oft zu kurz kommt, an dieser Stelle sei er einmal ganz deutlich ausgesprochen: Ihr seid die Eagles und ohne Euch gäbe es uns nicht!

Wenn am morgigen Freitagabend um 19.30 Uhr die HSG Krefeld zum Derby bei TuSEM Essen antritt, dann könnten die Vorzeichen kaum klarer sein. Auf der einen Seite der Aufstiegskandidat aus Essen, der aktuell auf dem zweiten Platz steht und zu den heißesten Anwärtern zählt, in die Beletage des Deutschen Handballs aufzusteigen, auf der anderen Seite der Tabellenletzte aus der Seidenstadt, der erst frisch in den Profibereich aufgestiegen ist. Dabei zeigt schon die Historie beider Vereine die großen Unterschiede. Auf der einen Seite die Eagles, vor sechs Jahren gegründet und erstmals in der zweiten Liga, auf der anderen das dominierende Team der späten 80er Jahre mit drei Meisterschaften und ebenso vielen Pokalsiegen. Hinzu kommen der Sieg im Europapokal der Pokalsieger und der EHF-Pokal.

Sicher, diese Erfolge liegen bereits viele Jahre zurück. Trotzdem zeigen sie, dass Essen ein Traditionsteam ist. Das spiegelt sich auch in den Zuschauerzahlen wider, wo die Gastgeber mit 2.017 im Schnitt auf Rang fünf in der Liga steht. Damit mobilisiert das Team von Trainer Jaron Siewert mehr als doppelt so viele Menschen wie die Eagles.

Sportlich bringt das Team aus dem Ruhrpott die beste Offensive der Liga mit. Gestützt auf den besten Torjäger Noah Beyer, der bereits 87 Mal einnetzte (Rang 3 in der Liga) und die beiden Rückraumspieler Dennis Szczesny (49 Tore, 30 Assists), sowie den besten Vorbereiter Justin Müller (30 Tore, 44 Vorlagen/Rang 4 in der Liga) gleicht die Offensive TuSEMs einer Lawine. Das bekam in der Saisonvorbereitung auch die HSG schon zu spüren, als es im ersten Test, allerdings unmittelbar nach Trainingsstart, eine deutliche 19:40-Niederlage setzte.

Die Gäste bauen vor allem darauf, dass die beiden Rückraumspieler KC Brüren und Toni Sario, die im Heimspiel gegen Eisenach nach jeweils langer Verletzung zu den besten Werfern der Eagles avancierten, auf ihrer Seite für die nötige Offensive sorgen. Und auch Mike Schulz ist überraschend früh wieder mit von der Partie. Für ihn, wie für Karl Roosna, ist es es eine Reise zurück in die Vergangenheit. Die beiden Rechtsaußen spielten einst selbst in Essen und sind gegen ihr Ex-Team sicher besonders motiviert.

Für die Krefelder ist es ohne Frage eines der mental leichtesten Spiele der Saison. Denn klar ist: Auswärts beim Zweiten erwartet niemand Punkte vom Tabellenletzten. Doch handelt es sich bei dem Spiel um ein Derby und diese haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Entsprechend ist alles möglich und es sicher mehr als nur ein Zufall, dass der bislang einzige Sieg in der 2. HBL, im Spiel gegen Bayer Dormagen, ebenfalls in einem solchen Spiel zweiter Lokalkonkurrenten errungen wurde. Und so fahren die Eagles mit der Prämisse nach Essen: Wir haben keine Chance – nutzen wir sie.

Die HSG Krefeld und Torwart Paul Keutmann gehen getrennte Wege. Der Vertrag mit dem 1,98-Meter-Hünen wird in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Nach einer starken Aufstiegssaison warfen in der laufenden Zweitligaspielzeit einige Verletzungen den 25-Jährigen zurück. Auch dadurch kam er in den vergangenen Spielen nicht mehr an seinen beiden Kontrahenten um den Platz zwischen Pfosten, dem Ungarn Norman Toth und dem Dänen Frederik Stammer, vorbei. Gepaart mit einer geänderten beruflichen Situation, die den Zeitaufwand für Zweitligahandball immer schwieriger darstellbar werden ließ, entschied sich der ehemalige Keeper der Adler Königshof nun dazu, auf die Eagles zuzukommen und um Vertragsauflösung zu bitten. „Paul kam zu uns und fragte, ob eine Auflösung des Vertrages möglich sei, da er mit der Situation nicht zufrieden wäre. Seiner Argumentation sind wir gefolgt. Wir danken Paul für seine guten Leistungen im Trikot der HSG und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg“, sagt HSG-Geschäftsführer André Schicks.

Keutmann, der in den vergangenen Wochen an einer Meniskusverletzung laboriert und sich deshalb auch einem medizinischen Eingriff unterziehen soll, steht den Eagles damit fortan nicht mehr als Schlussmann zur Verfügung. „Es ist schade, wie es gelaufen ist. Aber die aktuelle Situation war für mich in vieler Hinsicht unbefriedigend. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis, mit der HSG aufzusteigen und hier in der zweiten Liga zu spielen“, sagt der Schlussmann.

Ob, wann und mit wem die Position als dritter Torwart nun neu besetzt wird, werden die Eagles in den kommenden Tagen entscheiden. „Wir werden versuchen, einen Spieler mit Zweispielrecht zu bekommen, den wir als Standby-Spieler auflaufen lassen“, sagt Schicks.

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Das nächste Heimspiel:

Saison 2019/2020:

Sa. 14.12.2019 19:00 Uhr

HSG Krefeld vs. HSG Konstanz
Glockenspitzhalle

[TICKETS]

Öffnung der Kassen 90 Minuten vor Spielbeginn!

 

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